Montag, 11. Mai 2009
Bring- und Hol-Aktion
Das Umhergehen und Tauschen war sehr interessant und lustig. Einige Gegenstände waren für uns komisch, andere erinnerten uns an eigene Erfahrungen. Die Idee, Dinge zu tauschen, finden wir super! Einige Sachen, die für einen keinen Wert mehr haben, gefallen anderen wiederum oder können vom neuen Besitzer verwendet werden, anstatt weggeworfen zu werden, findet der Gegenstand neuen Nutzen.
Dass nicht alle Gegenstände von uns einen neuen Besitzer gefunden haben, ist kein Problem für uns. Immerhin waren wir bereit, uns von dem Gegenstand zu verabschieden, somit sehen wir auch kein Problem damit, wenn die Gegenstände nun im Brockenhaus landen werden.
Wir haben schlussendlich alle mehr mitgebracht, als wir wieder mitgenommen haben. Dies lag wahrscheinlich daran, dass die meisten von uns schon sehr viel "Zeugs" zu Hause haben und nur Gegenstände mitgenommen haben, die sie auch wirklich verwenden können. Ein Mitglied von uns nahm beispielsweise ein Puzzle mit, dass sie ihrer Mutter schenken kann, welche nach einer Operation nun 8 Wochen bettlägerig ist. Sie hofft, der Mutter dadurch eine Freude zu bereiten und ihr somit ein bisschen die Langeweile vertreiben zu können.
Diese Tausch-Aktion kann sicherlich auch sehr gut in der eigenen Klasse oder sogar im ganzen Schulhaus durchgeführt werden. Viele Kinder besitzen Spielsachen, mit denen sie gar nicht mehr spielen und unbenützt in ihren Zimmer liegen. Für andere Kinder sind diese Spielsachen jedoch sicher noch interessant. Dadurch kann man den Kinder vermitteln, dass man Dinge, die man nicht mehr gebrauchen kann, auch weiterverschenken oder tauschen kann und nicht gleich in den Müll werfen muss. Somit kann man anderen Menschen eine Freude bereiten und auch einen Beitrag zur Nachhaltigkeit leisten.
Sonntag, 10. Mai 2009
Aufräumen der Seeanlage Schmerikon
Nachdem wir die Wiese vom Abfall befreit hatten, machten wir uns an die Uferanlage. Zwischen den Steinen fanden wir unendlich viel Müll. Im Gegensatz zur Wiese mussten wir hier auch grössere Abfälle wie z.B. Pet – Flaschen, Plastiksäcke usw. einsammeln. Der See war direkt am Ufer teilweise auch sehr dreckig. Uns war es leider aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich, den Müll (Flaschen, Zigarettenstummel) aus dem See zu fischen. So mussten wir uns auf das Reinigen der Steinlandschaft beschränken, was jedoch sehr aufwendig war.
Es ist erstaunlich, wie viel Müll in drei Stunden Arbeit gesammelt
Donnerstag, 7. Mai 2009
Sensibilisierungsaktion auf Mariaberg


Am Morgen des 04. Mai trafen wir (Martin Thürlemann, Julia Ellenberger, Nina Vadas & Moritz Stocker) uns um 08:00Uhr in der Mensa auf Mariaberg. Unser Vorhaben war an und für sich ziemlich schlicht. Wir wollten die Studierenden und die Dozierenden auf die Thematik der Nachhaltigkeit aufmerksam machen. Dies wollten wir aus dem Grund machen, da sich vor allem die Studierenden des Jahrgangs 2006 im letzten Semester damit vertieft hatten, wobei die anderen Jahrgänge davon nicht viel mitbekommen haben. Zu diesem Zweck wollten wir ein Plakat mit Massnahmen anfertigen, welches sowohl die Dozierenden als auch die Studierenden auf den nachhaltigen Umgang mit Ressourcen sensibilisieren sollte. Dazu sammelten wir die Erkenntnisse aus dem Modul und liessen eigene Ideen mit einfliessen. Während des Arbeitens fiel uns auf, dass man nicht nur an der PHSG auf Nachhaltigkeit achten muss, sondern hauptsächlich auch bei sich zu Hause. Da diese Thematik so aktuell ist und es beinahe unmöglich scheint die Leute genügend zu sensibilisieren, entschieden wir uns, auch noch einen Flyer mit Massnahmen für zu Hause zu gestalten, welche wir per Massenmail an die Studierenden verschickten.
Während des Arbeitens ist uns bewusst geworden, dass die PHSG bereits viele Massnahmen ergriffen hat, um eine nachhaltige Entwicklung zu gewährleisten (z.B. Sparlampen, Doppelverglasung der Fenster, FSC-zertifiziertes Papier, angemessene Raumtemperatur, uvm.). Trotzdem kamen wir zum Schluss, dass das Potential noch nicht völlig ausgeschöpft ist und man noch weitere Massnahmen ergreifen könnte. Die auffallendsten haben wir auf den ausgehängten Plakaten festgehalten. Des Weiteren haben wir festgestellt, dass wir bei uns zu Hause viele Dinge ändern können, die zwar allgemein bekannt sind, welche man aber aus reiner Bequemlichkeit unterlässt. An diesem Punkt sind wir während des Arbeitens des Öfteren mit unseren Gedanken abgeschweift, da sich die Wohnsituation vieler Studierenden nach der Ausbildung ändern wird. Dies kann man daher als Neuanfang betrachten, da man sich direkt mit diesen Veränderungen vertraut machen kann (Sparlampen verwenden, Stopp-Taste beim WC drücken, wassersparender Duschkopf, Deckel auf Pfanne, Geräte ganz ausschalten, usw.). Nicht zuletzt ist das Ganze auch eine Kostenfrage, welche sich im Endeffekt positiv auf die Monatsausgaben auswirken wird.
Freitag, 20. März 2009
Natur bei Nacht
Für mich ist es zu einem Ritual geworden, am Abend mit unserem Hund ausgedehnte Spaziergänge zu machen. Für diesen Wochenauftrag habe ich deshalb auf diesen abendlichen Spaziergängen ganz besonders auf die Natur geachtet und versucht, sie mit allen meinen Sinnen zu erfassen.
Die Natur hat eine sehr beruhigende Wirkung auf mich. Wenn ich alleine draussen bin, kann ich sehr gut abschalten. In der Nacht ist diese beruhigende Wirkung noch viel stärker, da alles sehr still ist. Auf einem Nachtspaziergang sind aber nicht alle Sinne gleich stark angesprochen. Der Sehsinn ist in der Nacht zweitrangig. Man hört, riecht und fühlt dafür viel mehr. Auf meinen Spaziergängen höre ich den Wind, meine Schritte auf dem Boden, oder ganz leise im Hintergrund den Verkehr der Autobahn. Auch wenn man sich bewusst auf den Geruchssinn konzentriert, kann man viele Gerüche ausmachen. Beispielsweise konnte ich den nahe gelegenen Wald, oder das feuchte Gras riechen.
Wenn ich in der Natur bin, gibt mir das sehr viel. Es wird mir auch oft bewusst, dass ich selber nur ein kleiner Teil der Natur bin. Es gibt Momente und Orte, an denen ich die Natur mit viel Ehrfurcht betrachte. Ich vergesse nie die Grösse der Wälder in Kanada. Der Ausblick über Kilometer und Kilometer von Wäldern raubte mir damals den Atem. In solchen Situationen ist es aber auch wichtig, sich bewusst zu sein, dass man auch als kleiner Bestandteil der Natur Schaden zufügen kann.
Das ich mich mit der Natur sehr verbunden fühle, hat sicher auch einen Einfluss auf meine Einstellung zur Nachhaltigkeit. Ich könnte mir ein Leben ohne Natur nicht vorstellen. Darum tue ich auch viel, um sie zu schützen. Ein Beispiel dafür ist, dass ich versuche, möglichst nur Recyclingpapier zum Drucken zu gebrauchen, da für die Herstellung von Papier viele Bäume gefällt werden müssen. Auch bei anderen Dingen versuche ich immer die Natur im Hinterkopf zu behalten und auf sie zu achten. Denn ich möchte ja, dass auch die nächsten Generationen noch Freude an der schönen Natur haben können.
Spaziergang
Letztendlich war ich durch meinen Spaziergang in Walzenhausen angekommen, wo sich mir ein Bild vom Rheintal bot. Leider war die Sicht nicht so gut, so liessen sich "nur" die umgebenden Gemeinden erkennen.
Bald sah ich die Industriegebiete und wunderte mich, welche grosse Fläche diese Firmen für sich einnehmen und welche Emissionen daraus wohl entstehen würden. Immerhin fand ich doch noch einige grossen Flächen, die unbebaut waren. Diese Gedanken beschäftigten mich nur eine relativ kurze Zeit, denn plötzlich rückte der Bodensee in den Fokus meiner Interessen. Ich sah den Rhein und war sehr überrascht wie weit der Kanal bereits in den Bodensee hineinragte. Dies daher, da er sehr viel Geröll mit sich bringt und so wurde der Kanal künstlich verlängert, damit sich die Ablagerungen nicht alle an der Mündung ansetzen. Diese Thematik beschäftigte mich noch einige Zeit auf dem Rückweg durch den Wald und ich erinnerte mich an den Besuch der "Rheinschauen" im Rahmen der PHSG.
Bald war ich auch schon wieder zu Hause angelangt und war entspannt aber zugleich auch sehr müde. Es wurde mir wohl auch bewusst, dass nun wieder die Arbeit an der Bachelorarbeit auf mich wartete...
Ich bin sehr gerne in der Natur und so gehe ich nach arbeitsintensiven Sequenzen oft nach draussen, um mich zu erholen. Ich kann dort einfach entspannen und Abstand gewinnen. Das Beobachten der Naturgeschehen und das Hören von Klängen der Natur lösen bei mir eine innere Ruhe und ein gewisses Freiheitsgefühl aus. Was wäre, wenn der Gang in die Natur so nicht mehr möglich wäre? Ich möchte es mir gar nicht ausmalen!!
Donnerstag, 19. März 2009
5. Auftrag "Spaziergang im Menzlen-Wald"
Diese Woche nahm ich mir bewusst Zeit für einen ausgedehnten Spaziergang mit unserem Hund im Wald, der oberhalb des „Schlössliquartiers“ in Bruggen (meinem Wohnort) liegt. Es ergab sich eine völlig andere Situation als zuhause oder bei den üblichen „Quartierrunden“. Im Wald konnte ich meine Hündin frei laufen lassen. Ihr Bewegungsdrang und ihre Freude am Herumstöbern nahmen mich gefangen. Ich versuchte ihr zu folgen und lief eine Weile, abseits der Wege, hinter ihr her. Allmählich ging mir die „Puste“ aus. Ich wurde langsamer, gelassener und begann die Geräusche um mich herum wahrzunehmen. Ich hörte keinen Autolärm, keine Baumaschinen, etc. Eben nichts, was ich für gewöhnlich auf Hundespaziergängen oder beim Weg zum Bahnhof höre. Vielmehr nahm ich raschelnde Blätter, Vogelgezwitscher, meine eigenen Schritte und die Geräusche, welche mein Hund machte, wahr. Die Vielfältigkeit der Geräusche und das Ungewohnte brachten mich dazu ganz genau hinzuhören. Mit den Gerüchen erging es mir ganz ähnlich. Die Vielfältigkeit der ungewohnten Düfte und Ausdünstungen war erstaunlich. Auch hier fesselte mich das Erfahrene und ich war auf’s Äusserste angespannt. Allmählich fand ich mich in der neu erfahrenen Umgebung besser zurecht, ermüdete aber gleichzeitig ein wenig. Ich wurde allmählich ganz ruhig und schritt langsam, ein gleichmässiges Geräusch erzeugend durch das Laub, das den Boden zu einem grossen Teil bedeckte. Ich dachte an gar nichts mehr, ich wusste nicht einmal mehr wo die Hündin war. Ab und zu meinte ich sie irgendwo zu hören. Ich fühlte mich zwar nicht eins mit dem Wald, aber ich spürte, dass ich mich an ihn anpasste. Ich war nicht hektisch, schweifte nicht mit den Gedanken herum und konzentrierte mich ganz auf die Geräusche und Gerüche. Den hektischen, gewohnten Alltag schien ich für einen Moment zu vergessen. Irgendwann gelang ich zu einem begangenen Weg und merkte, dass ich mich auf den Rückweg machen sollte, bevor es eindunkelte.
Es ist sicher ganz wichtig, dass es Aussenräume gibt, die nicht ganz vom Menschen gestaltet sind. Nur so können alle Menschen merken, wie sie sind bzw. wie sie sich von der Natur unterscheiden. Diese Erfahrungen dürfen auch unseren Nachfahren nicht verloren gehen. Dies ist nur möglich, wenn die "Natur" soweit als möglich geschützt oder sogar sich selber überlassen wird. Durch den Spaziergang im Wald ist mir das wieder einmal sehr bewusst geworden. Es ist wichtig, dass sich alle Menschen bewusst sind, dass möglichst naturnahe Aussenräume vor zu einschränkenden menschlichen Eingriffen bewahrt bleiben.
Dienstag, 17. März 2009
Natur in Rufi
Während des ganzen Spaziergangs begegnete ich nur 2 anderen Menschen. Dies sicherlich auch daher, da am Montagnachmittag um 2 Uhr viele Leute noch arbeiten müssen.
Spaziergänge dieser Art sind, in der heutigen Zeit und für viele Menschen, wie ich dies bereits zu Beginn erwähnt habe, ein Luxus geworden. Ich bin in der privilegierten Situation, dass ich diese, beinahe unberührte Natur sozusagen noch vor der Haustüre auffinden kann. Nach dem Spaziergang fragte ich mich, wie lange wohl diese Gegend noch so völlig unberührt und unbebaut bleiben würde. Wird dieses Gebiet nach 10-20 Jahren ebenfalls verbaut sein? Werden meine Kinder, oder Grosskinder, auch noch die Möglichkeit haben, die Natur, in ihrer unberührten Form, geniessen zu können? Oder werden sie dafür bereits künstlich angebaute Parks und Zoos besuchen müssen?
Ausflug am frühen Morgen
So startete ich frühmorgens um 7.00 Uhr meine kleine Reise in die Natur. Kaum das wohlig warme Zuhause verlassen, stiess mir die kühle, erfrischende Morgenluft entgegen. Ausserdem vernahm ich, sehr zu meinem Erstaunen, das fröhliche Gezwitscher der Vögel. Ich freute mich riesig darüber, da dies ein Zeichen für den herannahenden Frühling ist. Nach circa 15 Minuten Fussmarsch kam ich bei den beiden Weihern am Waldrand an. Ich setzte mich dort auf eine Bank, und genoss den herrlichen Ausblick.
Währenddem ich auf der Bank sass und meinen Blick über die beiden Weiher schweifen lies, dachte ich an die Zeit zurück, in welcher ich als Kind hier spielte. Im Winter wenn die Weiher gefroren waren, ging ich hier mit unseren Eltern oft Schlittschuhlaufen, und im Sommer spielte ich mit meinen Freunden Verstecken.
Plötzlich war ich sehr erstaunt darüber, dass ich schon so lange nicht mehr in diesem bezaubernden Gebiet gewesen bin, obwohl ich hier viele schöne Momente erleben durfte.
Nachdem ich circa eine Stunde auf dieser Bank gesessen hatte, machte ich mich wieder auf den Nachhauseweg.
Zuhause angekommen fühlte ich mich so entspannt wie schon lange nicht mehr. Mir wurde nochmals deutlich bewusst, wie wertvoll ein Ausflug in die Natur für das persönliche Wohlbefinden ist, und wie sehr mir dies in letzter Zeit gefehlt hat. Ich nahm mir fest vor, dass ich auch in stressigen Zeiten, in denen ich manchmal vor lauter Bachelorarbeit den Wald nicht mehr sehe, pro Woche 1 – 2 mal einen Ausflug in die Natur unternehme. Ausserdem ist es mir ein Anliegen, dass ich meine Wertschätzung und Begeisterung für die Natur auch meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern weitergeben kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie der Natur mehr Sorge tragen wenn sie diese zu schätzen wissen.
Begegnung mit der Linth
Der erste Anblick war für mich erschreckend. Durch die nahende Linth – Melioration, wurden alle Bäume entlang des Dammes abgeholzt. Der Damm war kahl und braun, von der Erde. Dies widerstrebte meiner Erfahrung des grünen und strahlenden Erholungsgebietes der Linth. Ich kenne diesen Fluss seit meiner Kindheit und bin praktisch damit aufgewachsen. Die Linth war im Sommer ein Badezentrum und ein Anziehungspunkt für Jung und Alt. Wie wird die Linth im Sommer aussehen? Kann man darin baden? Wie lange dauert diese Phase des Umbauens? Wie wird es nachher aussehen? Wird es ein derartiges Paradies wie die Obrigkeit es versprechen?
Es fällt mir schwer, mir vorzustellen, dass dieser mächtige Fluss in eine andere Bahn geleitet wird. Die Bilder zeigen eine Landschaft, welche ich nicht mit der Linth vergleichen kann. Wie schaffen es die Ökologen, diese Tierlandschaft herzustellen und wie bewegen sie die Tiere, sich in dieser Landschaft nieder zu lassen? Warten sie darauf, dass sie freiwillig kommen oder reissen sie die Tiere aus ihrem gewohnten Lebensraum und siedeln sie aus Menschenhand dort an?
Ich bin neugierig, wie lange die Natur braucht, um sich an die Änderung zu gewöhnen und sich vom Eingriff zu erholen. Die Bäume brauchen bestimmt lange Zeit, bis sie neu gewachsen sind. Ausserdem kann im Winter kaum gebaut werden, da der Boden zu kalt ist und im Schnee die Bedingungen erschwert sind. Zusätzlich kann ich mir immer noch kaum vorstellen, wie ein ganzer Fluss umgeleitet wird.
Diese Begegnung hat mir gezeigt, wie intensiv man mit der Natur verbunden fühlen kann. Die Linth ist für mich ein zweites zu Hause. Dort habe ich meine ersten Schwimm - Erfahrungen in offenem Gewässer gemacht. Die Renaturierung betrifft viele Leute im Umfeld und auch auf emotionaler Ebene. Die Bauern, die Dorfleute, aber auch die Fischer und viele mehr erleben den Fluss auf verschiedene Weise und müssen mit Verlusten rechnen, bis die Linth in neuer Form erscheint.
Dieser „Umbau“ der Linth gibt trotz Verluste einen grossen Teil zur Zukunft. Überflutungen werden verhindert, ein Freizeitzentrum wird gegründet und vieles mehr sind Aspekte, welche positive Effekte für die Menschen bringen. Ich freue mich auf die Neuerung.
Auftrag 5. Woche
Meine Erfahrungen mit der Natur sind alle durchwegs positiv. Ich bin manchmal, v.a. in den Ferien, stundenlang Draussen und gehe über unsere Weiden oder durch unseren Wald. Obwohl ich dabei am Arbeiten bin, achte ich mich auf die Natur.
Im Winter findet man z.B. überall Spuren im sonst unberührten Schnee, dies weist darauf hin, dass wir viele wilde Tiere um unser Haus herum haben müssen (meist sind es Füchse, Dachse oder Krähen, manchmal auch Rehe, selten Kaninchen).
Im Sommer dagegen könnte man meinen, es sei eine komplett andere Welt. Schon alleine die Geräuschkulisse ist völlig anders. Im Winter hört man nämlich hauptsächlich die Krähen und nachts das Geschrei der Katzen, Füchse und Dachse. Im Frühling kommt nachts das Quaken der Frösche beim Biotop hinzu und tagsüber hört man die ersten Vögel. Gegen den Sommer hin könnte man meinen, dass jemand den Geräuschpegel jeden Tag ein wenig lauter stellt, bis er gegen den Spätsommer wieder abflacht und langsam wieder in die Winterpause zu gehen scheint.
Zu all dem kommen natürlich noch alle Düfte hinzu, die man, v.a. im Sommer wahrnehmen kann. Allerdings ist dies der Albtraum eines jeden Allergikers oder Allegikerin, denn in dieser Zeit lassen die umliegenden Bauern besonders nachts die Heubelüftungen laufen. Alles duftet nach frischem Heu, aber dafür fliegen auch überall Pollen umher. Auch der Duft von Lindenblüten oder Sommerflieder liegen in der Luft, ja selbst das Gras auf der Wiese kann man riechen. Es ist einfach wunderbar. Oftmals hört man Leute über den Geruch der Jauche ausrufen, wenn man aber einige Zeit auf dem Land lebt, so gewöhnt man sich daran. Ich würde diesen Geruch auch nicht als wohlriechend beschreiben=), doch ich muss mich auch nicht halbwegs übergeben, wenn ich ihn rieche.
Dies sind einige Gründe, weshalb ich gerne zu Hause auf dem Hof arbeite. Ich fühle mich dadurch mit der Natur verbunden und kann in und mit ihr agieren. Schon als Kind war ich gerne in der Natur.
Mein Handeln für eine nachhaltige Zukunft hat insofern mit diesem Bezug etwas zu tun, als dass ich meinen Kindern und Kindeskindern auch diese Erfahrungen ermöglichen will. Auch sie sollen die unverschmutzte Luft geniessen können und auf der unverseuchten Erde bedenkenlos spielen können.
Samstag, 14. März 2009
Die Abhängigkeit der Menschheit von der Technik
Die Technik – was würden wir nur ohne sie machen? In dieser Woche habe ich wahrgenommen, welchen Stellenwert ein Handy bei mir einnimmt. Bevor ich aus dem Haus gehe, prüfe ich, ob sich das Handy in meiner Tasche befindet. Höre ich ein Summton, wird das Natel aus der Tasche genommen und auf Anrufe oder SMS überprüft. Schlussendlich muss ich mindestens jede Stunde einen Blick darauf werfen, ob mich jemanden erreichen wollte.
Gerade jetzt, in der Bewerbungszeit, ist mir das Handy noch wichtiger geworden, denn es entscheidet in gewisser Weise auch über meine Zukunft. Bei jedem Klingeln springt mein Herz, denn es könnte ein Anruf einer Schulgemeinde sein. Als ich im Sommer 2 Wochen ohne mein Handy durch die Welt ging, fühlte ich mich wirklich abseits der Aktualität. Ich hatte das Gefühl, nicht mehr erreichbar zu sein und es fehlte mir etwas, wenn ich aus dem Haus ging.
Ein anderer Aspekt der Technik ist der Computer oder der Laptop. Wenn ich von der Schule nach Hause komme, betrete ich das Zimmer und schalte als erster Schritt den Laptop ein. Durch das Computernetz sind wir ebenfalls mit unserem Umfeld verbunden. So kann ich eine Kollegin in London mit wenigem Tippen der Tasten kontaktieren und tausche mich mit ihr darüber aus, was in London oder eben in der Schweiz aktuell ist.
Diese zwei Beispiele – das Handy und der Computer – sind nur ein kleiner Bruchteil der heutigen Technik. Beim Benutzen dieser Anlagen überlegt kaum jemand, was alles dahinter steckt. Nur schon die Produktion dieser Geräte benötigen enorme Arbeit, jedoch die Entwicklung dieser Technik dauerte Jahre oder eben sogar Jahrzehnte. Die Geräte haben positive, jedoch auch negative Auswirkungen. Sie ermöglichen uns den Zugang zur Welt, beschäftigen Milliarden von Leute, aber senden auch Strahlen aus, deren gesundheitsschädigende Wirkung bestritten ist. Sind diese Geräte nachhaltig? Dies ist meiner Meinung nach eine Streitfrage, welche viele Leute beschäftigt.
Freitag, 13. März 2009
Lichterlöschen
Meine Familienmitglieder haben mich nach dieser Post-It-Zettel-Aktion ein bisschen komisch angeschaut. Wurden wir doch von unserer Mutter schon früh dazu erzogen, das Licht in einem Raum, den wir verliessen, zu löschen. Ich selber habe zu Beginn auch gedacht, die Post-Its würden wahrscheinlich nicht viel ändern, ich halte mich selber ja eigentlich für einen sehr nachhaltigen Menschen.
Doch im Verlaufe der Woche ist mir, und auch meiner Familie, durch die Zettel aufgefallen, dass wir doch nicht so konsequent die Lichter löschten, wie wir dachten. Da geht man mal kurz in die Küche und vergisst, das Licht im Zimmer zu löschen. Aus dem kurzen Gang in die Küche wird ein längerer Aufenthalt und das Licht im Zimmer brennt und brennt und brennt.
Ich habe dann begonnen, das Licht wirklich in jedem Raum, den ich verliess zu löschen. Mein Ziel war, dass wenn ich alleine zu Hause war, nur jeweils eine Lampe brannte. Das Ziel habe ich dann Ende Woche wirklich erreicht.
Aber nicht nur auf die Lampen habe ich durch diesen Auftrag mehr geachtet, sondern auch auf andere Elektrogeräte im Haushalt. Der Radio in der Küche zum Beispiel lief oft auch, wenn sich niemand dort befand. Oder man lässt den Wasserhahn laufen, obwohl man das Wasser gerade nicht braucht, wie zum Beispiel beim Zähneputzen. Auf diese Dinge werde ich in Zukunft sicher auch mehr achten.
Ich denke, der Auftrag war wirklich sinnvoll, da er mir mein eigenes Verhalten vor Augen geführt hat. Ich habe viel mehr Acht gegeben und meinen Stromverbrauch dadurch sicherlich reduziert. Auch meine Familie wurde auf positive Weise beeinflusst. Am Ende der Woche lachten sie dann nicht mehr über meine Post-It-Aktion. Sie verstanden dann, was ich damit bezwecken wollte und sahen auch, dass es notwendig gewesen war.
Donnerstag, 12. März 2009
4. Auftrag: „Post-it-Zettel“ an der Zimmertüre!
Ich habe den Post-it-Zettel mit der Aufschrift „achtsam wahrnehmen, achtsam leben!“ an meiner Zimmertüre befestigt, damit ich ihn jedes Mal, wenn ich in mein Zimmer gehe oder es verlasse, sehen kann.
Ich habe mir in der vergangenen Woche intensiv Gedanken über Abfallvermeidung, -verminderung und effiziente Abfallentsorgung gemacht. In diesem Post möchte ich meine Gedanken zu meinem Beitrag für eine effiziente Abfallentsorgung darlegen. Bisher habe ich darauf kaum bzw. zu wenig geachtet. In der Schweiz ist man heute angehalten den Abfall zu trennen. Küchenabfälle, Glas, Alu, Metall, Kunststoffe, Pet-Flaschen etc. werden separat gesammelt und entsorgt. Der damit verbundene, ziemlich grosse Aufwand verleitet oft zu gedankenlosem Verhalten. Garagen werden zu Zwischenlagern von Abfall, die immer wieder mit grosser Mühe abgebaut werden müssen. Viel einfacher kann das vor sich gehen, wenn der Abfall fortlaufend entsorgt wird.
Beim Kompostieren der Küchenabfälle funktioniert das fast automatisch, weil niemand verfaulende Dinge sammeln will. In unserem Wohnquartier unterhält ein Verein eine solche Kompostierungsanlage, welche aber lange nicht von allen Quartierbewohnern genutzt wird. Meine Mutter bringt ab und an unseren Küchenabfall dort hin. Ich habe diese Woche zwei Mal versucht sie dabei zu entlasten, da ich oft daran vorbeigehe.
Auch beim Glas und Metall habe ich versucht meine Mutter zu unterstützen, indem ich fortlaufend Gläser und Metalle in die Container neben dem Bahnhof geworfen habe. Denn beim Glas- und Metallcontainern lief ich bisher täglich mit leeren Händen vorbei. Somit sammeln sich in unserer Garage nicht unnötige Glas- und Metallberge, die dann zu separaten Autofahrten und einem unnötigen CO2-Ausstoss verleiten. Gerade, wenn man die Gelegenheit hat täglich kleine Abfallmengen zu entsorgen, ist es gut möglich Wochenendstress mit zusätzlichen Autofahrten zu vermeiden. Somit entlastet man die Umwelt und auch sich selbst. Man trägt so mit ganz kleinen Änderungen, welche weder viel Zeit noch grosse Anstrengungen fordern, zu einer nachhaltigen Entwicklung des eigenen Verhaltens bei.
Erwähnt sei noch, dass ein zu schwerfälliges Abfallmanagement im Haushalt dazu verführen könnte, weniger gründlich getrennt zu entsorgen.
Im Haushalt ist es unterdessen eine Selbstverständlichkeit Pet-Flaschen zu sammeln und zurückzubringen. Bei den kleinen Flaschen, die man unterwegs mitnimmt, neigt fast jede Person dazu, diese in einen „normalen“ Abfalleimer zu werfen. Auch ich neigte bisher gelegentlich dazu Pet-Flaschen „einfach“ zu entsorgen. Da jedoch sowohl an der PHSG, als auch in vielen Bahnhöfen spezielle Sammelbehälter für Pet-Flaschen zur Verfügung stehen, könnte auch dieser Beitrag zur Nachhaltigkeit ohne grosse Anstrengung geleistet werden. Darauf werde ich künftig, auch wenn kein Sammelbehälter in der Nähe steht, achten.
Post-it-Memory
So achtete ich nach dem Duschen explizit darauf, den Wasserhahn ganz zuzudrehen und ich duschte auch nicht ganz so lange wie an anderen Tagen. Zudem stellte ich das Wasser ab, während dem Einseifen. Wasser gehört für uns zu einem selbstverständlichen Gut und ich machte mir Gedanken wie es wäre, wenn uns Wasser nicht mehr so frei zur Verfügung stehen würde.
Im Bundeslager Contura 08 erlebte ich, was es heisst, zwei Wochen lang keine Dusche zur Verfügung zu haben. Wasser mussten wir uns jeweils an einer gemeinsamen Waschstelle besorgen. Obwohl es im Vergleich zu Entwicklungsländern immer noch sehr komfortabel war, stellte man den eigenen Wasserverbrauch trotzdem stark um, da man nicht ständig die körperlichen Mühen auf sich nehmen wollte, um das Wasser ins Lager schleppen zu müssen.
Es zeigte sich, dass es plötzlich sehr gut ging, mit deutlich weniger Wasser auszukommen.
Dies nahm ich mir aufgrund des Post-it Zettelchen diese Woche auch vermehrt vor und so achtete ich darauf, meinen Wasserverbrauch wieder etwas zu verringern.
Ich drehte beispielsweise den Wasserhahn beim Händewaschen nur sehr gering auf und stellte ihn während dem Rasieren und Zähneputzen sogar ganz ab.
Ich habe mir diese Woche wirklich nochmals klar bewusst gemacht, dass es mit einem geringeren Wasserverbrauch genauso gut geht, man muss nur wollen und sich dies immer wieder bewusst werden. Vielfach ist es bequemer den Wasserhahn einfach laufen zu lassen, doch wenn man daran denkt, dass es enorm viel Energie braucht um dieses "Abwasser" -was ja eigentlich gar nicht schmutzig ist- aufzubereiten, muss man sich schon hinterfragen. Man verliert ja durch Abschalten eigentlich kaum Zeit. Es ist lediglich das Umstellen von Gewohnheiten.
Meine „nachhaltige“ Woche
Auch am Dienstag erinnerte mich mein gelbes Zettelchen an die Nachhaltigkeit. Nach der Pause in der Mensa, lief ich mit meinem leeren PET-Fläschchen auf den Papierkorb zu und wollte das Fläschchen schon hineinlegen, als mir auf einmal bewusst wurde, dass PET ja eigentlich wirklich nicht in den Papierkorb gehört. Ich drehte mich um und entdeckte neben der Tür eine PET-Sammelbox, die mir vorhin noch gar nie aufgefallen war. So warf ich mein Fläschchen schlussendlich in diese Sammelbox.
Mittwochs ist jeweils mein freier Tag. In letzter Zeit ist „frei“ jedoch das falsche Wort: Arbeiten an der Bachelorarbeit ist angesagt. Dieser Mittwoch hatte ich mir vorgenommen, meinen Theorieteil zu überarbeiten. So sass ich bereits 3 Stunden am Computer, als mir in den Sinn kam, dass ich noch etwas für das Wochenende einkaufen musste. Wenn ich normalerweise nur für 1 Stunde aus dem Haus muss, lasse ich den Computer einfach laufen. Wenn ich ehrlich bin, tue ich dies wohl aus Faulheit und Ungeduld, da ich anschliessend, wenn ich zurückkomme, nicht 3 Minuten warten möchte, bis der Computer alle Programme wieder hochgefahren hat. Doch ein Blick an meine Zimmertür und ich dachte mir: PC abstellen!
Es ist schon unglaublich, was einem alles für Gedanken zur Nachhaltigkeit kommen, wenn man sich wirklich einmal damit befasst und seinen Alltag bewusst wahrnimmt. Ich fand das „Experiment“ bis jetzt interessant und hoffe, dass ich meine „nachhaltigen“ Vorsätze auch weiterhin umsetzen kann.
Mittwoch, 11. März 2009
Auftrag Woche 11
Sobald ich den Zettel geschrieben und hingeklebt hatte, musste ich mich auch schon wieder auf den Weg machen. Mein Freund und ich wollten an diesem Abend ins Alpamare gehen. Während dem ich meine Sporttasche packte, streifte mein Blick den gelben Post - it Zettel. Da kam mir die Idee, den heutigen Besuch im Alpamare besonders aufmerksam und achtsam wahrzunehmen. Ich war gespannt, ob ich dabei neue Erkenntnisse und Eindrücke erfahren werde, obwohl ich schon seit meiner Kindheit ein bis zweimal im Jahr nach Pfäffikon ins Alpamare fahre.
Nach circa 15 Minuten Fahrt mit dem Auto, kamen wir auf dem Parkplatz vom Alpamare an. Ein kräftiger und eisig kalter Windstoss stiess uns entgegen. Im Gebäude angekommen, wurden wir zum Glück von einer warmen, angenehmen Lufttemperatur empfangen. Sogleich kam mir der Gedanke, wieviel Energie wohl notwendig ist, damit ein solcher Temperaturunterschied hergestellt werden kann. Nachdem wir uns umgezogen hatten, machten wir uns direkt auf den Weg in die Jod-Sole Therme. Auf einem Schild, das über dem Eingang hing, konnte ich lesen, dass die Wassertemperatur 36° beträgt. Dies ist eine enorm hohe Temperatur, vorallem wenn man bedenkt, dass es sich hier um ein Bad im Aussenbereich handelt. Währenddem ich durch das wunderbar angenehm warme Wasser ging, versuchte ich mir eine Vorstellung von der Energiemenge zu machen, die notwendig ist um das Wasser konstant auf dieser Temperatur zu halten.
In der Therme befanden sich circa 40 Personen, "wow, da kommen aber ganz schön viele Menschen an einem Tag zusammen", sagte ich zu meinem Freund. Damit die Wasserqualität trotzdem gewährleistet werden kann, ist es sicherlich notwendig, das Wasser jeden Tag gründlich zu reinigen. "Dazu ist nochmals eine grosse Portion an Energie notwendig", überlegte ich mir. Nach einem Rundgang durch die Therme, fanden wir einen Platz in einem Whirpool. Die Massagedüsen lockerten unsere Muskeln mit einem kräftigen Strahl. Und schon war er wieder da, mein Gedanke an den Energieverbrauch. Allein in der Jod-Sole Therme befinden sich circa 3 Whirlpoolanlagen und diverse Einzeldüsen. Damit diese betrieben werden können, muss nochmals ein enormer Energieaufwand geleistet werden.
Nachdem wir die Therme verliessen, war ich überwältigt davon, wie hoch der Energieverbrauch pro Tag wohl sein muss, um nur diesen einen Teil vom Alpamare betreiben zu können. Da kam mir der Eintrittspreis von 30.- plötzlich nicht mehr so hoch vor, wie es bis anhin der Fall war. Trotzdem lies mich der Gedanke an den Energieverbrauch im Alpamare nicht los. So recherchierte ich im Internet und stiess dabei auf die Homepage vom Alpamare. Hier konnte ich erfahren, dass der Energieverbrauch seit der Inbetriebnahme im Jahre 1977 stabil geblieben ist, obwohl das Alpamare um diverse Bahnen und Bäder erweitert wurde. Diese Tatsache hat mich sehr erfreut, weil die Betreiber entscheidende Investitionen in Rückgewinnungkomponenten nicht gescheut haben, und so einen Beitrag zu einer nachhaltigen Entwicklung leisten.
Dienstag, 10. März 2009
Weiter so!
Vielfältig möglich geworden ist dies auch durch das Ansprechen verschiedener Themen, auch wenn es teilweise sehr bekannte Themen sind, die Sie aufgreifen. Ich denke aber auch, dass man durch das "Durchdenken" von bekannten Themenkreisen immer weitere Kreise ziehen kann und so auch die Informationen immer detaillierter werden, so wie ich dies in manchen Posts auch wahrgenommen habe.
Einige der von Ihnen beschriebenen Zeitungsartikel hatte ich selber auch schon gelesen; es ist erstaunlich, wie viele Artikel gefunden werden – m.E. nach sind die Aufarbeitungen auf einem adäquaten Niveau, auch wenn, soweit meine Interpretation, doch einige Posts dazu knapp gehalten waren.
Grundsätzlich geht es uns nicht darum, Sie zu kontrollieren, sondern mehr darum, anzuregen – dies zum Ausdruck gekommen Ihrerseits durch das Formulieren von Verbesserungspotentialen und Begründungen von eigenen Entscheidungen.
Weiter so!
M. Obendrauf / 10.3.09
Auftrag 4. Woche
Wie der Titel bereits verrät haben wir den Zettel mit der Aufschrift "Achtsam wahrnehmen, achtsam leben" in der WG beim WC aufgehängt. Zu Beginn war das Ganze ziemlich komisch, da man jedes Mal, wenn man im Bad war, sofort diesem Zettel gesehen hat. Mit der Zeit habe ich mir dann doch Gedanken gemacht. Diese Gedanken waren zuerst noch ziemlich unpraktisch. So habe ich mir zum Beispiel überlegt, wie man Vorgänge zu Gunsten der Umwelt und der Natur ändern könnte. Nach einiger Zeit, wurden meine Gedanken dann doch realistischer und klarer. Nach dem Seminar am Montag habe ich begonnen, Abläufe und Systeme aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten. Hierzu möchte ich einen solchen Gedankengang anführen:
Ich habe mir ein solches System zurechtgelegt, indem ich über die Zahnbürstenherstellung nachgedacht habe. Meiner Ansicht nach sind Zanhbürsten für solche Überlegungen gut geeignet, da sie viele verschiedene Merkmale aufweisen. Zum Einen müssen sie, wie alle anderen Produkte auch, einen Herstellungsprozess durchlaufen, zum Anderen kommt bei den Zahnbürsten ein zweiter Faktor hinzu, nämlich die Werbung und das Wettrüsten mit allen anderen Zahnbürstenherstellern. Ich habe mich durch das System Zahnbürste hindurchgedacht und versucht, mir jeden Schritt aus der dazugehörigen Perspektive vorzustellen. Als ich mir so meine Gedanken dazu gemacht habe, bin ich auf die Idee gekommen, wie es wohl aussehen würde, wenn ich in diesem System eine Variable ändern würde, also habe ich wieder von vorne begonnen, jedoch in der Annahme, dass gerade eine Weltwirtschaftskrise herrschen würde und die Produktionskosten einer Zanhbürste aufgrund der teuren Rohstoffe drei bis vier mal teurer wären. Dies würde sehr viel nach sich ziehen, unter anderem würden die Unternehmen wenig Geld zur Verfügung haben, da ihre Kunden nicht mehr die teuren Luxusprodukte kaufen, sondern die billigeren Handzahnbürsten verwenden würden. Dies würde dann zu einer Abnahme der Werbeintensität und folglich zum Verlust der Konkurrenzfähigkeit führen. Dies wiederum senkt das Einkommen abermals, was sich dann mit der Zeit auf die Löhne der Angestellten, resp. deren Arbeitsplätze auswirken wird, doch zuvor wird das Unternehmen nicht rendierende Modelle vom Markt nehmen müssen, um Kosten einzusparen. Schlussendlich läuft es darauf hinaus, dass im System ein Ungleichgewicht entsteht, welches nicht wieder rückgängig gemacht werden kann, selbst wenn sich die Wirtschaft und die Herstellungskosten wieder normalisieren würden.
Das Lustige an diesem Gedankengang ist, dass es aus wirtschaftlicher Sicht keine Rolle spielt, wie die einzelnen Akteure das Geschehen betrachten. Das Einzige worauf es ankommt sind die Entscheidungen, die man zur richtigen Zeit am richtigen Ort treffen muss.
Ich habe mir das selbe Beispiel weiter durchdacht und habe dabei ganz andere Variablen geändert, so habe ich zum Beispiel Streiks eingebaut oder ich habe eine gesetzlich verordnete Umweltsteuer erhoben usw. Es war zum Teil recht lustig dieses eine Beispiel aus verschiedenen Perspektiven zu betrachten und als Teil dieses Systems zu agieren.
Donnerstag, 5. März 2009
3. Auftrag: Was ist alles nötig, bis ich eine Banane geniessen darf?
Die Banane ist für mich ein wichtiges Konsumgut, welches ich fast täglich geniesse.
Um eine Banane zu geniessen muss ich nichts anderes tun, als in ein Lebensmittelgeschäft gehen und dafür bezahlen.
Doch wer hat da alles gearbeitet, bis ich die Banane im Laden kaufen kann?
Die Hauptexportländer der Banane sind Ecuador, Costa Rica, Panama, Nicaragua und Kolumbien. Die Banane ist die Hauptexportfrucht überhaupt. Sie wird in den obengenannten Ländern in riesigen Monokulturen angebaut.
Von den Plantagearbeitern und von Kleinbauern werden sie in ganzen Bündeln grün abgeerntet zu Verpackungsstationen gebracht, gewaschen und sortiert. Die Arbeit auf den Plantagen soll angeblich recht schwer sein. Oft müssen die Plantagearbeiter und Kleinbauern mehr als zwölf Stunden am Tag arbeiten.
Nach dem Sortieren werden die Bananen in Kartons verpackt, kommen dann auf die sogenannten Bananenfrachter und werden nach Europa transportiert.
Beim Transport ist es sehr wichtig, dass die Reifung der Bananen durch Kühlung an Bord unterbrochen wird. Ansonsten wären die Bananen schon braun bis sie, nach c. a. drei Wochen, in Europa ankommen.
Nach der Ankunft in Europa werden die Bananenfrachter von Arbeitern entladen. Die noch immer grünen Bananen werden anschliessend einige Tage in speziellen Reifekammern gelagert, damit die Reife einsetzt und die Bananen gelb werden.
Mit Farbtabellen werden sie dann von Fruchtkontrolleuren geprüft. Ist die gewünschte Farbe erreicht, werden sie auf LKW’s geladen und zu den Händlern und Supermärkten transportiert. Im Laden müssen die Bananen noch ins Gestell geräumt und von den Kassiererinnen und Kassieren verkauft werden.
In den ganzen Prozess sind viel mehr Menschen involviert, als man denkt. Doch wer verdient daran? Die Plantagearbeiter und Kleinbauern, die die härteste Arbeit verrichten, verdienen wie bei der Kakaoernte etc. am wenigsten.
Im M&U-Praktikum hatte ich mit den Kinder das Thema „Schokolade“ und u. a. den Fair Trade behandelt.
Wie beim Genuss der Schokolade, des Kaffes, der Bananen und noch vielem mehr ist es wichtig, dass man beim Kauf dieser Konsumgüter auf den Fair Trade achtet. Fair gehandelte Produkte kosten etwas mehr, jedoch wird dadurch garantiert, dass auch Plantagearbeiter und Kleinbauern zu fairen Löhnen arbeiten.
Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mich zur Erkenntnis gebracht, wie wichtig es ist, fair gehandelte Produkte zu kaufen.
Buch für die Bachelorarbeit
Ein Klick im Internet genügte, um das Buch reservieren zu lassen und gleich per Postversand bestellen zu können.
Bereits 3 Arbeitstage später lag das Paket dann auch schon in meinem Briefkasten. Gegen ein kleines Entgelt von nur zehn Franken konnte sämtliche Literatur ausgeliehen werden. Es ist eigentlich schon selbstverständlich geworden, dass alles einwandfrei klappt. Darüber habe ich mir nun einige Gedanken gemacht und überlegte mir genau, wer alles bei diesem Auftrag beteiligt war und was alles dahinter steckte, dass dieses Paket in diesem tadellosen Zustand den Weg zu mir nach Hause fand:
Erstens bedarf es mehreren ICT-Zuständigen, welche das Suchportal der Bibliotheksseiten erstellen. Zudem sind sie dafür verantwortlich, dass die elektronische Datenverarbeitung die Daten sauber erfasst und an das Bibliothekspersonal weiterleitet oder es ihnen richtig anzeigt.
Zweitens stellt das Bibliotheksteam die bestellte Literatur zusammen und verpackt sie in passende Pakete und der Kurierdienst bringt sie anschliessend zur Poststelle in der Nähe oder am Ort der Bibliothek.
Die Angestellten der Post kontrollieren die richtige Frankierung und geben sämtliche Pakete am Abend der Lieferung zu einer der Distributionsbasen der schweizerischen Post mit. Dort wird das Paket ausgeladen und mit Hilfe von grossen Sortiermaschinen weitergeleitet. Per Lastwagen (vorgängig ev. mit Zug) findet das Paket schlussendlich den Weg in die Distributionszentrale in Berneck. Der Pöstler legt mir dann das Paket in den Briefkasten.
Der Weg ist also recht kompliziert und keineswegs selbstverständlich, denn insgesamt geht mein Paket sicherlich durch 5-6 Hände, bis es bei mir angelangt ist.
Mittwoch, 4. März 2009
Mein Kaffee
Was wäre ein Morgen ohne Kaffee? Ich stehe auf, schalte meine Kaffeemaschine ein, fülle den Kolben mit braunem Pulver und lasse mein liebstes Getränk aus der Maschine fliessen. Klingt recht simpel. Beim genauen Hinschauen ist es aber ein bisschen aufwändiger.
44.9 % Steuern, Zölle, Frachtkosten
23.7% Einzelhandel
17.8% Händler und Röster
8.5% Plantagenbesitzer
5.1% Löhne der Arbeiter
Dienstag, 3. März 2009
Die Reise meiner Jeans!
Doch, welchen Weg legt meine Jeans eigentlich zurück, vom Rohprodukt der Baumwolle, bis zum pfannenfertigen Produkt, welches ich schlussendlich aus dem Verkaufsregal ziehen kann?
Nach dem ich ein bisschen im Internet recherchiert habe, stiess auf die Seite www.e-globalisierung.org, die beschreibt, welche Etappen mein Kleidungsstück zurück legt.
Die Reise startet in Indien, wo die Baumwolle für meine Jeans angebaut und geerntet wird. Weiter gehts, in die 4800 km entfernte Türkei. Hier wird die Baumwolle zu Garn gesponnen. 15000 km weiter, in China, wird das Garn gefärbt. Zurück in Europa, in Polen, wird das Garn zu Stoff zusammengewoben. Für die Produktion von den Zusatzteilen, wie Nieten, Reisverschlüssen und Waschanleitungen reist mein Kleidungsstück weiter, z.B. nach Frankreich. Und schon werden weitere 42000 km zurückgelegt, in die Phillipinen, wo alle Kleidungsstücke und Zusatzteile schlussendlich zusammengenäht werden. Wenn meine Jeans noch richtig verwaschen aussehen soll, reist sie noch weiter nach Griechenland, wo ihr durch das Stonewashing den letzten Schliff verliehen wird. Und so legt die zum Schluss die letzten Kilometer zurück, in das Verkaufsregal vom H&M, aus dem ich sie schlussendlich ziehe, mit satten 54000 km zurückgelegtem Weg auf dem Kilometerzähler.
Ja, grundsätzlich bin ich hoch-erfreut, wenn ich eine Hose finde, die mir gefällt, sitzt und die ich mir dazu auch noch leisten kann! Gedanken darüber, welchen Weg diese Hosen, mit Zettelchen Made in Irgendwo jedoch bereits zurückgelegt haben, und was dies alles für die Umwelt und auch die Arbeiter und Arbeiterinnen in diesen Ländern bedeutet, habe ich mir jedoch noch nie gemacht. Wenn meine Jeans im Geschäft schlussendlich 69.90 Fr. kostet, wird der Baumwollbauer in Indien wahrscheinlich nicht mehr waaahnsinnig viel von diesem Betrag erhalten. Diese Internetseite hat mich sicherlich darauf aufmerksam gemacht, vermehrt auf die Zettelchen in der Innenseite meiner Kleidungsstücke zu achten. Ob ich jedoch wirklich nur noch Kleider kaufe, auf denen Made in Switzerland steht, ist fraglich...Für das liebe ich das Einkaufen im H&M und Co wahrscheinlich einfach zu sehr...!
Montag, 2. März 2009
Der lange Weg meiner Tageszeitung
Um die Zeitung überhaupt drucken zu können, muss Papier hergestellt werden, dieses Papier besteht unter anderem aus Zellstoff, welcher aus pflanzlichen Rohstoffen gewonnen wird.
Die Aufgabe der Journalisten ist es, das Weltgeschehen aufmerksam zu verfolgen, bedeutende Vorkommnisse zu registrieren, Recherchen anzustellen und anschliessend anhand der gewonnen Daten und Erkenntnisse einen interessanten, lehrreichen und/oder aufwühlenden Artikel für die jeweilige Zeitung zu schreiben.
Sobald alle Berichte, Kolumnen, Inserate usw. für die Zeitung fertig geschrieben und überarbeitet sind, kommt die Zeitung in den Druck. Dazu sind modernste Maschinen und fleissige Arbeiter notwendig, welche vom frühen Abend bis in die späte Nacht hinein in der Druckerei arbeiten. So müssen hier Menschen und Maschinen eng zusammenarbeiten, damit die Zeitungen bis am Morgen fertig gedruckt sind.
Nun ist es die Aufgabe der Zeitungsverteiler/Innen die Zeitungen an den verschiedenen Haushalten zu verteilen. Damit alle Personen, welche die Zeitung abonniert haben, diese pünktlich in ihrem Briefkasten haben, müssen die Zeitungsverteiler/Innen sehr früh am Morgen mit ihrer Tour beginnen.
Nun ist es endlich soweit, dass ich meine Zeitung aus dem Briefkasten holen, und sie während meiner Kaffepause lesen kann.
Der Weg der Schokolade vom Kakaobaum bis in den Einkaufsladen
Schon bis zu diesem Stadium der Schokoladenverarbeitung ist viel Arbeit nötig, welche meist von barer Menschenhand erledigt wurden. Nach dem Trocknen werden die Bohnen werden in Säcke verpackt und in die Verarbeitungsländer verschifft.
In den Fabriken, in welchen die Bohnen zu Schokolade verarbeitet werden sind nicht nur die Kraft der Menschen, sondern auch ihr technisches Wissen und die maschinellen Helfer nötig. Als erster Schritt werden die Bohnen gereinigt, um nachher geröstet mit hoher Temperatur zu werden, verständlicherweise alles in Maschienen. Danach werden die Bohnen gemahlen, gepresst und schliesslich mit anderen Zutaten gemischt, um die verschiedenen Schokoladensorten zu erreichen. Nach einer Erfindung von Lindt wird die Schokoladenmasse nun conchiert, sie wird also in einer Maschiene ständig gerührt, bis die Schokolade sehr zart wird. Schliesslich wird die Schokolade durch Maschienen oder in speziellen Fällen von Hand in die richtige Form gebracht und eingepackt.
Aus der Fabrik wird die Schokolade mit grossen Laster abgeholt und in die Einkaufsorte gebracht. Dort werden sie von Einkaufspersonal empfohlen und verkauft.
Bis ich die Schokolade also essen kann, braucht es Arbeitskräfte aus dem Herkunftsort der Schokolade, in der Fabrik und in der Einkaufsmöglichkeit. Zur Unterstützung der Menschen haben kluge Köpfe Maschienen erschaffen, welche technisches Wissen erfordert und ebenfalls Arbeiter, die diese erstellen. Ausserdem benötigt die Verpackung Material, wobei Papier wohl das Häufigste ist. Dazu braucht es wiederum Holz. So wäre die Kette weit zurück zu führen…
Auftrag 3. Woche
Die Antwort auf diese Frage hängt natürlich vom Menu ab, ich möchte mit meinem Post nicht auf etwas bestimmtes eingehen, deshalb schreibe ich ihn allgemein.
Ich beginne bei den Rohstoffen, also z.B. Das Schwein fürs Kotellet oder das Getreide für die Teigwaren oder das Brot.
Die Rohstoffe müssen zuerst von einem Bauern angebaut werden. Hier laufen parallel Forschungen zum effizienten Anbau von Getreide (z.B. mithilfe von Genmanipulation). Das Ziel ist, einen möglichst ertragreichen Anbau zu betreiben.
Nach dem Anbau steht die Ernte an. Hierfür sind meistens Maschinen nötig, d.h. die Industrie (z.B. Erdölindustrie, Maschinenindustrie usw.) kommt hier ins Spiel. Der Endbenutzer dieser Maschinen ist immer noch der Bauer, aber auch der muss sie irgendwo beziehen, was Auslagen bedeutet, welche die Maschinen wieder amortisieren müssen.
Nach der Ernte müssen die Rohstoffe verarbeitet werden, hier kommt eine weitere Instanz hinzu, nämlich die Stelle, wo der Rohstoff für die Verarbeitung vorbereitet wird (z.B. der Schlachthof). Am Ende dieser Phase entsteht ein Zwischenprodukt, z.B. in Form von rohem Fleisch oder Mehl.
Diese Zwischenprodukte werden nun weiterverarbeitet, damit das Endprodukt hergestellt werden kann. Ein Teil wird in dieser Form bereits weiterverkauft, aus dem Rest entstehen die Endprodukte. Dies bedeutet, dass sie in die dazu notwendigen Anlagen gebracht werden müssen, was Transportkosten verursacht und die Umwelt belastet.
Nach der Verarbeitung brät mir der Mensakoch ein saftiges Steak und macht dazu die Teigwaren. Mit meiner Bezahlung bilde ich das letzte Glied in der Kette. Ich bezahle allerdings auch noch auf einer anderen Ebene, nämlich mit meinen Steuerbeiträgen. Damit werden die Direktzahlungen der Bauern finanziert, welche wiederum mein Essen anbauen.
Es ist also ersichtlich, dass diese Nahrungsmittel einen langen Weg hinter sich haben, bis sie dann endlich gegessen werden können. Dieser Weg verursacht die Kosten und bestimmt den Preis der Nahrungsmittel, welchen ich bezahlen muss. Was gerne vergessen wird, ist die Umweltbelastung, die dadurch verursacht wird. Um dem entgegenzuwirken, sind strengere Auflagen nötig, welche die Produktion zu erfüllen hat. Allerdings ist dies ein zweischneidiges Schwert, da im Endeffekt die Bauern darunter leiden, wenn sie ihre Ware nicht verkaufen können.
Donnerstag, 26. Februar 2009
2.Auftrag (Woche 9)
Beim Durchlesen der NZZ bin ich auf einen interessanten Artikel über die Klimaerwärmung gestossen.
In Genf wurdeeine Studie vorgestellt, wonach die Pole am Nord- und Südpol schneller schmelzen würden, als bisher angenommen. Jährlich steigt der Meeresspiegel um 3 Millimeter und die Folgen sind fatal: Mehrere Millionen Menschen, die in Küstenregionen wohnen, werden vor dem Anstieg des Meeresspiegels bedroht.
Weiterhin stellt das Methan, ein Klimagas, welches eine weitere Erwärmung der Erde bewirkt, eine grosse Bedrohung dar. Dieses wird vor allem durch das Auftauen von Permafrostböden freigesetzt.
Einst las ich auch einen Artikel über das Auftauen von Permafrostböden, wonach Verankerungen und Masten von Liftanlagen den Halt in diesen aufgetauten Böden nicht mehr vorfinden können. Diese Reparaturmassnahmen kosten ebenfalls grosse Summen. Noch verheerender und kostspieliger sind allerdings klar die Folgen für die Natur.
Quelle: http://www.nzz.ch/nachrichten/wissenschaft/klimaerwaermung_eis_1.2093766.html (25.02.09)
Energie-Förderbeiträge in der Gemeinde Uzwil
Heute las ich im Tagblatt den Artikel über die Gemeinde Uzwil. Diese will künftig und ab diesem Jahr alle Bauherren finanziell unterstützen, sofern sie den Aspekt der Nachhaltigkeit in ihren Bauten berücksichtigen. Bis jetzt wurden bereits drei Projekte mit Warmwasserkollektoren abgesegnet.
Meist sind solche ökologischen Interessen mit einem finanziellen Mehraufwand verbunden und werden deshalb eher abgelehnt. Ich finde es sehr wichtig, dass solche kleinen Projekte unterstützt und gefördert werden. Vieles beginnt im Kleinen und bald werden sich noch grössere Gemeinden beteiligen und noch aufwändigere Projekte in Angriff genommen.
Quelle: http://www.tagblatt.ch/lokales/wil/wv-uz/Energie-Foerderbeitraege;art262,1269839 (26.02.09)
1.Auftrag (Woche 8)
Mit 2,7 Erden schneide ich in der Auswertung des ökologischen Footprints knapp unter dem schweizerischen Durchschnitt ab. Ich habe mir vorgestellt, im Verbrauch eher höher zu sein. Es kann vermutlich daran liegen, dass ich kein eigenes Auto besitze und viel mit den öffentlichen Verkehrsmitteln unterwegs bin. Da ich in einer WG wohne reduziert sich der Wohnbereich auf wenige Quadratmeter. Ich glaube, dass dies einen grossen Einfluss auf den Verbrauch und das Konsumverhalten hat.
Im CO2 Verbrauch komme ich auf einen Wert von 7,2 t CO2. Somit liege ich auch dort unter dem Durchschnitt von Österreich und Deutschland. Dies stimmt ziemlich positiv, da ich es extremer erwartet hätte.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Resultate der beiden Befragungen zeigen mir, dass ich sicherlich auf einem guten Weg bin. Immerhin liegen meine Werte bei beiden Tests unter den Durchschnittswerten. Manche Fragen konnten nicht immer eindeutig mit Ja oder Nein beantwortet werden. Die Fragen des CO2 Rechners finde ich etwas klarer und präziser formuliert (zudem auch mehrere Antwortmöglichkeiten)
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Optimierungsmöglichkeiten gäbe es noch einige. So werde ich vermehrt darauf achten, Bio-Produkte zu kaufen. Auch Sparlampen würden meinen täglichen Verbrauch deutlich reduzieren. Solche Massnahmen werde ich beim Umzug im Sommer sicherlich ins Auge fassen. Im Moment lassen die finanziellen Möglichkeiten allerdings keine allzu starken Veränderungen zu.
Bei meinen Zukunftsüberlegungen werden alternative Energiequellen natürlich eine Option sein.
Mittwoch, 25. Februar 2009
2. Auftrag: Artikel aus dem St. Galler Tagblatt zur nachhaltigen Entwicklung
Professor Martin Grosjean, Klimaforscher an der Universität Bern, stellt fest, dass die Schweiz, abgesehen von Ausnahmen, die Entwicklung von erneuerbaren Technologien verschlafen habe.
„Energieeffizienz ist die billigste Form von Energie, die wir zur Verfügung haben.“ , sagt der CEO von Chevron-Texaco, einem der Weltgrössten Energiekonzerne. Das ist auch der Leitsatz des schweizer Architekten J. Graf, der sich seit 30 Jahren mit Energieeffizienz und Ökologie beschäftigt.
In Bernau (Bezirk Einsiedeln) plant er in denkmalpflegerisch anspruchsvoller Umgebung, das erste Plusenergie-Mehrfamilienhaus, das auch mit ortsgerechten Mieten (nur 15% Mehrkosten) überzeugen will. Das Ziel ist, ein Gebäude zu erstellen, das sich komplett selbst mit Energie versorgt und sowohl überschüssigen Ökostrom ins Elektrizitätsnetz, als auch Warmwasser für ein Nachbargebäude liefert.
Dieses hohe Ziel benötigt ein besonderes Bau- und Energiekonzept mit entsprechender Technik: kompakte Gebäudeform, hochwärmegedämmte Gebäudehülle, Photovoltaik- Anlage auf dem Dach und in der Fassade. Die Mieter können mit Hilfe eines sogenannten Bonus-Malus-System auf einem Display jederzeit Energiekonsum und Guthaben abrufen und so ihre Kosten kontrollieren. In speziell kalten Wintern können mit Kleinspeicher-Holzöfen Mehrkosten verhindert werden (gratis Holz durch Hauseigentümer).
Das erstaunliche an diesem Haus, das eigentlich ein Energie-Kraftwerk darstellt, ist, dass ausser für die Herstellung überhaupt keine Energie verbraucht (kein CO2-Ausstoss) wird.
Jährlich wird voraussichtlich, laut den Planern, 12000 Liter im Jahr eingespart.
Wenn alle Häuser so gebaut würden, wäre für das Wohnen überhaupt kein Energieimport mehr notwendig. Damit würde der Energie-Verbrauch endlich nicht mehr weiter gesteigert, sondern reduziert. Wenn Industrie und Transport/ Mobilität ebenfalls solche Fortschritte machen würden und dies weltweit, gäbe es überhaupt keine Klima- bzw. Energieproblematik mehr.
Quelle: St.Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009
2. Artikel: Elektrizität vom Scheunendach
„Die Sonne als Wärmeenergie und „Stromliferant“ wird heute viel zu wenig genutzt. Wie sich das für Bauern ändern könnte, wurde an der HV der Bäuerlichen Vereinigung Rorschach gezeigt.“
Tomas Böni referiert vor bäuerlichen Zuhörern, wie mit einer Photovoltaikanlage, auf einem Scheunendach (nach Süden gerichtet) Gleichstrom aus Sonnenstrahlen hergestellt werden kann. Dieser Gleichstrom wird mit einem speziellen Gerät in Wechselstrom verwandelt und ins öffentliche Verteilnetz eingespeist.
In diesem Artikel wird weiter verdeutlicht, dass Berechnungen aufzeigen, wie die direkte Nutzung der Sonnenenergie um ein Vielfaches effizienter ist, als die Energieerzeugung aus Biomasse. Das Problem für eine schnelle Verbreitung dieser Energiegewinnung sind einzig die hohen Kosten. Es wird jedoch damit gerechnet, dass die Kosten sinken werden.
Energieförderprogramme sollen diese umweltfreundliche Nutzung fördern. Die Anwesenden unterzeichneten deshalb eine Petition, um die Fördermassnahmen in St. Gallen zu erweitern.
Auch in diesem Artikel geht es darum, die Nutzung der Sonnenenergie auf Häusern voranzutreiben. Somit wird eine umweltfreundlichere Energieversorgung auch auf dem Land erreicht. Landwirtschaftliche Gebäude mit ihren grossen Dächern bieten optimale Voraussetzungen, um die Sonnenenergie zu nutzen. Auch dies würde zur Energieeinsparung beitragen und somit einen grossen Beitrag für nachhaltige Zukunft leisten.
Quelle: St.Galler Tagblatt, Dienstag 24. Februar 2009
Kraftwerk & Piccard
(Quelle: www.tagblatt.ch, Datum: 25. Februar 2009)
Titel:
Die St.Gallisch-Appenzellische Kraftwerke AG (SAK) soll eine Holding werden. Damit werden Stromproduktion, -verteilung und -handel von den Kapitalbeteiligungen getrennt.
Inhalt:
Der Artikel beschreibt, dass die neue SAK Holding AG neu 100 % Aktienkapital der der St.Gallisch-Appenzellischen Kraftwerke AG besitzt. Die Holding AG möchte in Zukunft regionale Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern stärker fördern. Zu diesem Zweck wird sie sich an zwei Holzheizkraftwerken beteiligen. Der Energieumsatz der Kraftwerke ist im letzten Jahr um 7,6 Prozent auf 2849 Milliarden Kilowattstunden gestiegen. Der Mehrverbrauch wird auf die «auf Hochtouren laufende Wirtschaft» zurückgeführt. Seit dem letzten halben Jahr sei als Folge der Wirtschaftskrise allerdings ein Rückgang spürbar.
Nachhaltigkeit:
Der Anstieg des Energieumsatzes zeigt, dass der Stromverbrauch auch im letzten Jahr angestiegen ist.
Grundsätzlich finde ich es lobenswert, dass die Holding AG Stromproduktion aus erneuerbaren Energieträgern unterstützt. Nur frage ich mich, ob bei der Beteiligung wirklich der Aspekt der Nachhaltigkeit im Vordergrund steht, oder doch jener, des guten öffentlichen Ansehens?
2. Artikel:
(Quelle: www.nzz.ch, Datum: 25. Februar 2009)
Titel: Eine Rekordfahrt als Etappe auf einem viel längeren Weg)
Inhalt: Am 1. März sind 10 Jahre vergangen, seit Bertrand Piccard mit seinem Heissluftballon die Erde umkreist hat. Zehn Jahre danach interpretiert Piccard die Rekordfahrt als Etappe auf einem noch viel längeren Weg. Weiter beschreibt der Artikel, wie diese Rundfahrt das Weltbild von Piccard verändert und geprägt hatte: „Man gewinnt eine Ahnung von der Grösse der Natur und der Zerbrechlichkeit unseres Planeten und findet zu einer gewissen Bescheidenheit und zur Erkenntnis, dass Landesgrenzen, Rassen und Nationen letztlich bedeutungslos sind.“
Diese Rekordfahrt ermöglichte Piccard damals Sponsoren für den Bau eines Solarflugzeuges zu finden, mit dem er und sein Partner die Erde in mehreren Etappen ohne fossile Brennstoffe umkreisen wollen. Bertrand Piccard ist sich im Klaren darüber, dass sonnenenergiebetriebene Flugzeuge auf lange Zeit hinaus keine Alternative im kommerziellen Luftverkehr sein werden. Sein Ziel ist es damit die Menschen aufzurütteln und ihnen bewusst zu machen, dass es Alternativen zu den fossilen Brennstoffen gibt und dass dringend auf nachhaltige Energieträger umgestiegen werden muss um die Umwelt vor dem Kollaps zu bewahren.
Nachhaltigkeit:
Ich finde die Absicht von Bertrand Piccard, nämlich die Menschen auf die missliche Umweltsituation aufmerksam zu machen, sehr originell. Mit seinen aussergewöhnlichen Aktionen erreicht er ein grosses Publikum, viel mehr wahrscheinlich, als jemand, der zu einem öffentlichen Vortrag über die Umweltproblematik einlädt. Und auch wenn die kommerzielle Luftfahrt durch den Bau seines Flugzeuges wahrscheinlich nicht auf solarbetriebene Flugzeuge umstellen wird, ist es doch ein Hoffnungsschimmer und vielleicht auch ein Ansporn, weiter Forschung für erneuerbaren Energieträgern zu betreiben und darin zu investieren.
Nachhaltige Entwicklung im St. Galler Tagblatt - Auftrag Woche 9
In Bennau entsteht ein Mehrfamilienhaus, welches nach dem höchsten Minergie-Standard gebaut wird. Diese Art von Mehrfamilienhaus wird Plusenergie-MFH genannt, da es mehr Energie produziert, als es benötigt. Die überschüssige Energie wird in Form von Warmwasser und elektrischem Strom an die Nachbargebäude abgegeben. Den Architekten ist aber zudem wichtig, dass die Mietpreise im Normalbereich bleiben.
Die Umsetzung dieses Projekt benötigt ein besonderes Bau- und Energiekonzept: Auf dem Dach wird eine Photovoltatik-Anlage installiert, die Gebäudehülle ist hochwärmegedämmt, an der Südwestfassade werden Sonnenkollektoren installiert. Die Baukosten dieses Hauses sind aber nicht einmal 15 Prozent höher als bei einem gewöhnlichen Standardhaus.
Dieses Projekt ist ein sehr gutes Beispiel für eine nachhaltige, ökologisch sinnvolle Bauweise. Es zeigt auf, dass heute die Technik vorhanden ist, Häuser zu bauen, die sich selber versorgen können und somit nicht auf Kraftwerke und Erdöl angewiesen sind. Auch dass die Kosten für ein solches Haus nur noch leicht über den Kosten für ein "normales" Haus liegen, stimmt zuversichtlich. Würden in Zukunft alle Wohnhäuser nach diesen Standards gebaut, könnte ein grosser Beitrag für eine nachhaltige Zukunft geleistet werden.
Quelle: St. Galler Tagblatt, Montag 23. Februar 2009
Windkraft im Wohnquartier
Daniel und Roman Bühler haben Rotorblätter für Windkraftwerke entwickelt, die lautlos drehen. Dies ist ein grosser Vorteil gegenüber den gewöhnlichen Rotorblättern, da diese nun auch in Wohnquartieren eingesetzt werden können. Auch ist für diese Anlagen keine exponierte Lage notwendig, die funktionieren auch mit wenig Wind. Der Preis für diese Windkraftwerke wird ungefähr gleich sein, wie jener einer Solaranlage. Sie kommen 2010 auf den Markt.
Auch dieser Artikel zeigt auf, dass heute Techniken bestehen, mit welchen man relativ einfach Öko-Strom gewinnen kann. Bisher konnten Windkraftwerke nur in exponierten Lagen, wie z.B. auf Hügeln oder weiten Ebenen installiert werden. Mit dieser neuen Technik kann man die Windkraft aber auch in normalen Wohngebieten nutzen. So werden Hausbesitzer zunehmend unabhängig und können ihren eigenen Strom produzieren. Würde alle etwas in die Produktion von Öko-Strom investieren, könnte unsere Natur nachhaltig geschützt werden.
Quelle: St. Galler Tagblatt, Mittwoch 25. Februar 2009
Dienstag, 24. Februar 2009
Auftrag 2. Woche
Dieser Artikel thematisiert die Vorkommnisse in Australien. Dieser Staat leidet seit einiger Zeit unter der extremen Hitze, welche durch den Klimawandel verursacht wird. Diese Hitzewelle ist für Australien deshalb so bedrohlich, da der Staat vor allem von der Landwirtschaft lebt und selbst über wenig Wasser verfügt. Hinzu kommt, dass jedes Jahr viel Wald durch die immer wiederkehrenden Buschfeuer vernichtet werden. Ein für mich zentraler Satz dieses Artikels ist folgender: «Es ist genau das, wovor die Wissenschaftler uns immer gewarnt haben», wird Penny Wong, Klimaminister Australiens zitiert. Dies spiegelt auch ein wenig die von Al Gore im Film eine unbequeme Wahrheit, da auch er immer wieder versucht die Leute auf die Klimathematik aufmerksam zu machen, was ihm jedoch nur bedingt gelingt. Auch in Australien ist dies der Fall, wie das Zitat belegt, denn man hätte eigentlich gewusst, was passieren wird und man wurde mehrmals gewarnt, jedoch haben die Leute (auf der ganzen Welt!!) nicht genügend unternommen, um dem entgegenzuwirken. Australien trifft dies jetzt besonders hart, da es ohne die Landwirtschaft nur sehr schwer überleben kann.
CO2 freie Autos
In letzter Zeit wird immer wieder von Autos berichtet, welche kein CO2 ausstossen. Smart, Porsche und Mini haben in bereits mit ihren Elektroautos für Aufsehen gesorgt, viele weitere Automarken haben bereits Autos mit einem Hybridantrieb oder sind selbst in der Entwicklung eines eigenen Elektroautos. Der Bericht, den ich gelesen habe, stellt ein Projekt aus Hollywood vor, welches ich sehr interessant fand. Hollywood ist bekannt für seine pompösen Autos, wie z.B. den Hummer oder Lamborghini. BMW hat nun ein Pilotprojekt gestartet, indem 500 Minis mit Elektromotor nach Hollywood und New York verschifft wurden. Diese sollen in Zukunft die Citytauglichkeit des kleinen Flitzers testen. Angeblich hat der Mini in den USA einen grossen Stellenwert, was ihn für ein solches Projekt auszeichnet.
Die Daten des Autos sprechen für sich, CO2 Emission = 0; 204PS; trotz Elektromotor hat das Auto eine Beschleunigung von 0 auf 100 in unter 9 Sekunden, jedoch ist der Anschaffungspreis eines Elektrominis sehr hoch.
Beziehung der beiden Artikel
Diese beiden Artikel habe ich bewusst gewählt, denn der erste Artikel spiegelt die katastrophalen Auswirkungen des Klimawandels wieder und der zweite Artikel zeigt erste Lösungsansätze. Diese Artikel sind natürlich nicht allgemein gültig, sie müssen kritisch hinterfragt werden. Woher kommt z.B. der Strom für ein solches Elektroauto oder wieviel CO2 produziert seine Erbauung, usw.
Auf jeden Fall gibt es Lösungsansätze, die, wenn sie verbessert und ausgereift sind, unser Klima nachhaltig schonen können. Wir müssen nur noch lernen, diese Lösungen zu erkennen und dementsprechend zu handeln.
Quellennachweis:
http://www.tagesanzeiger.ch/wissen/natur/Australien-steht-vor-dem-Klimakollaps/story/27074935
http://www.tagesanzeiger.ch/auto/kompaktwagen/Hollywood-ist-elektrisiert-Der-Mini-stromert-ueber-den-Rodeo-Drive/story/31440443
Freitag, 20. Februar 2009
Auftrag Woche 8
Laut dem Fottprint-Rechner von der WWF Homepage liegt mein Verbrauch bei 2,2 Planeten. Damit liege ich unter dem schweizerischen Durchschnitt von 2,9 Planeten, jedoch deutlich über dem Durchschnitt von Banaldesch (0.3 Planeten).
Die Auswertungen des zweiten Tests (CO2 Rechner) ergaben, dass ich 10.5 Tonnen CO2 verbrauche. Damit habe ich auf der Rangliste das drittbeste Resultat, nach Indien und China, erzielt. Das gute Ergebnis ist darauf zurückzuführen, dass meine Eltern die Lebensmittel für unsere Familie sehr bewusst einkaufen, so achten sie zu Beispiel darauf, dass wir hauptsächlich saisonales Gemüse aus biologischem Anbau konsumieren. Ich persönliche esse fast nie Fleisch und Fisch, diese Tatsache hat sicherlich auch zu diesem Ergebnis beigetragen. Ausserdem wohnen wir in einem gut isolierten Haus, und gehen sehr bewusst mit Strom um.
Wie unterschieden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Meine Ergebnisse liegen bei beiden Befragungen unter dem schweizerischen Durchschnitt, ich kann also keinen grossen Unterschied feststellen.
Ich bin jedoch der Meinung, dass das Ergebniss des CO2 Rechners viel mehr aussagt, als das des Footprint Rechners, da bei den Fragen des CO2 Rechners viel mehr Aspekte beleuchtet werden und die Fragen sehr detailliert ausfallen.
Wenn man einen solchen Test mit seiner Klasse durchführen möchte, ist für mich der Footprint Rechner klar der Geeignetere. Das Layout ist sehr ansprechend gestaltet, und die Kinder können die Fragen ohne grosse Probleme beantworten. Dies ist beim CO2 Rechner nicht der Fall, sogar ich hatte zum Teil Mühe die Fragen zu beantworten, und musste meine Eltern um Hilfe bitten.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Im Bereich wohnen wäre es sehr lohnenswert, wenn ich auf Ökostrom umsteigen, das Wasser mit Solarenergie heizen, und Energiesparlampen benutzen würde. Dies ist jedoch sehr schwierig umzusetzen, da ich momentan noch bei meinen Eltern wohne, und sie entscheiden, wie und von wo wir die notwendige Energie beziehen.
Eine zweite Verbesserungsmöglichkeit lieg darin, dass ich mit demn Zug anstatt mit dem Flugzeug in den Urlaub fliege. Diesen Aspekt werde ich bei meinen nächsten Reiseplanungen sicher miteinbeziehen. Ich denke hier liegt das Problem darin, dass man mit dem Flugzeug einfach viel schneller und bequemer ans Ziel kommt.