Sonntag, 10. Mai 2009

Aufräumen der Seeanlage Schmerikon


Am Mittwochmorgen war es soweit. Wir (Nadia Malacrida, Marina Glaus & Gabriela Meyer) trafen uns mit Plastikhandschuhen und Müllsäcken bewaffnet am Bahnhof in Schmerikon. Sobald unsere kleine Gruppe komplett war, machten wir uns auf den Weg zur Seeanlage. Von einiger Entfernung aus konnten wir noch keine grosse Verschmutzung feststellen. So fragten wir uns, ob es wohl genügend Arbeit für uns drei Studentinnen geben würde. Sobald wir uns die Seeanlage jedoch ein wenig genauer anschauten, konnten wir sehen, dass viel Müll auf der Wiese liegengeblieben ist. Vor allem Zigarettenstummel, Kaugummi – Papiere und sonstiger „Kleinabfall“ wurde von den Leuten liegengelassen.




Nachdem wir die Wiese vom Abfall befreit hatten, machten wir uns an die Uferanlage. Zwischen den Steinen fanden wir unendlich viel Müll. Im Gegensatz zur Wiese mussten wir hier auch grössere Abfälle wie z.B. Pet – Flaschen, Plastiksäcke usw. einsammeln. Der See war direkt am Ufer teilweise auch sehr dreckig. Uns war es leider aus sicherheitstechnischen Gründen nicht möglich, den Müll (Flaschen, Zigarettenstummel) aus dem See zu fischen. So mussten wir uns auf das Reinigen der Steinlandschaft beschränken, was jedoch sehr aufwendig war.





Es ist erstaunlich, wie viel Müll in drei Stunden Arbeit gesammelt wird. Das Wegwerf – Verhalten der Bevölkerung ist wirklich erschreckend. Sehr überrascht waren wir, dass wir trotz den vielen Mülleimern an der Seeanlage derart viel Abfall gefunden haben. Anfangs war die Motivation für das Aufräumen noch relativ gering, doch je mehr Abfall wir fanden, desto eifriger wurden wir. Plötzlich waren wir vollkommen im Aufräum – Fieber. Wo wir anfangs noch angestrengt nach Abfällen suchen mussten, sprangen sie uns mit der Zeit richtig ins Auge. Es ist überraschend, wie die nachhaltige Arbeit jemanden einvernehmen kann. Der Auftrag hat uns schlussendlich definitiv überzeugt und wir können es uns auch vorstellen, mit den Kindern nachhaltige Arbeiten zu verrichten. Denn der Gedanke, etwas für die Umwelt gemacht zu haben, entlöhnt die anstrengende Arbeit.









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