Dienstag, 17. März 2009

Ausflug am frühen Morgen

Ich wohne in einem Haus, das unweit von einem Wald und zwei Weihern entfernt ist. Deshalb ist es naheliegend, dass mich mein Ausflug in dieses Gebiet führte.
So startete ich frühmorgens um 7.00 Uhr meine kleine Reise in die Natur. Kaum das wohlig warme Zuhause verlassen, stiess mir die kühle, erfrischende Morgenluft entgegen. Ausserdem vernahm ich, sehr zu meinem Erstaunen, das fröhliche Gezwitscher der Vögel. Ich freute mich riesig darüber, da dies ein Zeichen für den herannahenden Frühling ist. Nach circa 15 Minuten Fussmarsch kam ich bei den beiden Weihern am Waldrand an. Ich setzte mich dort auf eine Bank, und genoss den herrlichen Ausblick.
Währenddem ich auf der Bank sass und meinen Blick über die beiden Weiher schweifen lies, dachte ich an die Zeit zurück, in welcher ich als Kind hier spielte. Im Winter wenn die Weiher gefroren waren, ging ich hier mit unseren Eltern oft Schlittschuhlaufen, und im Sommer spielte ich mit meinen Freunden Verstecken.
Plötzlich war ich sehr erstaunt darüber, dass ich schon so lange nicht mehr in diesem bezaubernden Gebiet gewesen bin, obwohl ich hier viele schöne Momente erleben durfte.
Nachdem ich circa eine Stunde auf dieser Bank gesessen hatte, machte ich mich wieder auf den Nachhauseweg.
Zuhause angekommen fühlte ich mich so entspannt wie schon lange nicht mehr. Mir wurde nochmals deutlich bewusst, wie wertvoll ein Ausflug in die Natur für das persönliche Wohlbefinden ist, und wie sehr mir dies in letzter Zeit gefehlt hat. Ich nahm mir fest vor, dass ich auch in stressigen Zeiten, in denen ich manchmal vor lauter Bachelorarbeit den Wald nicht mehr sehe, pro Woche 1 – 2 mal einen Ausflug in die Natur unternehme. Ausserdem ist es mir ein Anliegen, dass ich meine Wertschätzung und Begeisterung für die Natur auch meinen zukünftigen Schülerinnen und Schülern weitergeben kann. Ich bin der festen Überzeugung, dass sie der Natur mehr Sorge tragen wenn sie diese zu schätzen wissen.

3 Kommentare:

  1. Hallo Gabriela

    Ich habe deinen Post mit viel Interesse gelesen und konnte mit dir mitfühlen.
    Ich habe mich nach einer Stunde Natur so erholt wie schon lange nicht mehr gefühlt - ich habe durch die Bachelorarbeit und zusätzliche Belastungen meine Prioritäten (arbeiten) verändert - auf Kosten meiner Erholungszeit. Die Natur gibt einem so viel Energie zurück, die dann wieder positiv genutzt werden kann.

    Ich werde auch versuchen, mich mehr in die Natur zu setzen und mich mit ihr auseinander zu setzen.

    Ich hoffe, dass ich die Freude an der Natur sowie deren nachhaltigen Schutz als Lehrperson an die Kinder weitergeben kann.

    Gruss Angela

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  2. Hey Gaby

    Ich kenne das Gebiet auch sehr gut und nahm mir im Winter jeweils vor, den Weiher einmal mit den Schlittschuhen zu betreten.. Leider kam es nie dazu! Ich kann deine Formulierungen sehr gut nachvollziehen! Muss ein schöner Ort gewesen sein, um dort als Kind aufzuwachsen. Ich hoffe, dass du deine Vorhaben umsetzen kannst.. Die Natur kann uns - in dieser stressigen Zeit - viel Kraft geben.

    Liebe Grüsse
    Martin

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  3. Hallo Gabriela. Zuerst ein grosses Kompliment an dich, dass du um diese frühe Zeit schon aus dem Haus gehst, um die (noch kühle) Natur zu geniessen. Wie bei dir bleibt mir im Moment auch kaum Zeit, um in der Natur Kraft zu tanken. Da ich jeden Tag 15 Minuten zum Bahnhof laufe, spüre ich den Frühling immer intensiver. Letzte Woche ist mir, wie dir, das Vogelgezwitscher aufgefallen. Obwohl ich den Winter mag, freue ich mich jetzt enorm auf den Frühling und kann es kaum erwarten. Ich wünsche dir viel Erfolg mit deinem Vorhaben! Gruss Marina Glaus, LG06Ef

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