Donnerstag, 12. März 2009

4. Auftrag: „Post-it-Zettel“ an der Zimmertüre!

Ich habe den Post-it-Zettel mit der Aufschrift „achtsam wahrnehmen, achtsam leben!“ an meiner Zimmertüre befestigt, damit ich ihn jedes Mal, wenn ich in mein Zimmer gehe oder es verlasse, sehen kann.


Ich habe mir in der vergangenen Woche intensiv Gedanken über Abfallvermeidung, -verminderung und effiziente Abfallentsorgung gemacht. In diesem Post möchte ich meine Gedanken zu meinem Beitrag für eine effiziente Abfallentsorgung darlegen. Bisher habe ich darauf kaum bzw. zu wenig geachtet. In der Schweiz ist man heute angehalten den Abfall zu trennen. Küchenabfälle, Glas, Alu, Metall, Kunststoffe, Pet-Flaschen etc. werden separat gesammelt und entsorgt. Der damit verbundene, ziemlich grosse Aufwand verleitet oft zu gedankenlosem Verhalten. Garagen werden zu Zwischenlagern von Abfall, die immer wieder mit grosser Mühe abgebaut werden müssen. Viel einfacher kann das vor sich gehen, wenn der Abfall fortlaufend entsorgt wird.


Beim Kompostieren der Küchenabfälle funktioniert das fast automatisch, weil niemand verfaulende Dinge sammeln will. In unserem Wohnquartier unterhält ein Verein eine solche Kompostierungsanlage, welche aber lange nicht von allen Quartierbewohnern genutzt wird. Meine Mutter bringt ab und an unseren Küchenabfall dort hin. Ich habe diese Woche zwei Mal versucht sie dabei zu entlasten, da ich oft daran vorbeigehe.

Auch beim Glas und Metall habe ich versucht meine Mutter zu unterstützen, indem ich fortlaufend Gläser und Metalle in die Container neben dem Bahnhof geworfen habe. Denn beim Glas- und Metallcontainern lief ich bisher täglich mit leeren Händen vorbei. Somit sammeln sich in unserer Garage nicht unnötige Glas- und Metallberge, die dann zu separaten Autofahrten und einem unnötigen CO2-Ausstoss verleiten. Gerade, wenn man die Gelegenheit hat täglich kleine Abfallmengen zu entsorgen, ist es gut möglich Wochenendstress mit zusätzlichen Autofahrten zu vermeiden. Somit entlastet man die Umwelt und auch sich selbst. Man trägt so mit ganz kleinen Änderungen, welche weder viel Zeit noch grosse Anstrengungen fordern, zu einer nachhaltigen Entwicklung des eigenen Verhaltens bei.

Erwähnt sei noch, dass ein zu schwerfälliges Abfallmanagement im Haushalt dazu verführen könnte, weniger gründlich getrennt zu entsorgen.

Im Haushalt ist es unterdessen eine Selbstverständlichkeit Pet-Flaschen zu sammeln und zurückzubringen. Bei den kleinen Flaschen, die man unterwegs mitnimmt, neigt fast jede Person dazu, diese in einen „normalen“ Abfalleimer zu werfen. Auch ich neigte bisher gelegentlich dazu Pet-Flaschen „einfach“ zu entsorgen. Da jedoch sowohl an der PHSG, als auch in vielen Bahnhöfen spezielle Sammelbehälter für Pet-Flaschen zur Verfügung stehen, könnte auch dieser Beitrag zur Nachhaltigkeit ohne grosse Anstrengung geleistet werden. Darauf werde ich künftig, auch wenn kein Sammelbehälter in der Nähe steht, achten.

1 Kommentar:

  1. Liebe Nina

    Ich finde es wirklich toll, dass du auf die Idee gekommen bist, den Abfall mit auf den Schulweg zu nehmen. Das entlastet viele Parteien oder Akteure gleichzeitig. Zum einen deine Mutter, die nicht mehr zur Sammelstelle gehen muss, zum anderen aber auch die Natur und eure Garage.
    Auch dass du Pet-Flaschen jetzt fachgerecht entsorgst, finde ich super! Da muss man aber auch die PHSG loben, die uns mit den schönen Sammelbehältern regelrecht dazu auffordert!
    Weiter so...
    lg Julia Ellenberger, LG06b

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