Donnerstag, 5. März 2009

3. Auftrag: Was ist alles nötig, bis ich eine Banane geniessen darf?

Die Banane ist für mich ein wichtiges Konsumgut, welches ich fast täglich geniesse.

Um eine Banane zu geniessen muss ich nichts anderes tun, als in ein Lebensmittelgeschäft gehen und dafür bezahlen.

Doch wer hat da alles gearbeitet, bis ich die Banane im Laden kaufen kann?


Die Hauptexportländer der Banane sind Ecuador, Costa Rica, Panama, Nicaragua und Kolumbien. Die Banane ist die Hauptexportfrucht überhaupt. Sie wird in den obengenannten Ländern in riesigen Monokulturen angebaut.

Von den Plantagearbeitern und von Kleinbauern werden sie in ganzen Bündeln grün abgeerntet zu Verpackungsstationen gebracht, gewaschen und sortiert. Die Arbeit auf den Plantagen soll angeblich recht schwer sein. Oft müssen die Plantagearbeiter und Kleinbauern mehr als zwölf Stunden am Tag arbeiten.

Nach dem Sortieren werden die Bananen in Kartons verpackt, kommen dann auf die sogenannten Bananenfrachter und werden nach Europa transportiert.

Beim Transport ist es sehr wichtig, dass die Reifung der Bananen durch Kühlung an Bord unterbrochen wird. Ansonsten wären die Bananen schon braun bis sie, nach c. a. drei Wochen, in Europa ankommen.

Nach der Ankunft in Europa werden die Bananenfrachter von Arbeitern entladen. Die noch immer grünen Bananen werden anschliessend einige Tage in speziellen Reifekammern gelagert, damit die Reife einsetzt und die Bananen gelb werden.

Mit Farbtabellen werden sie dann von Fruchtkontrolleuren geprüft. Ist die gewünschte Farbe erreicht, werden sie auf LKW’s geladen und zu den Händlern und Supermärkten transportiert. Im Laden müssen die Bananen noch ins Gestell geräumt und von den Kassiererinnen und Kassieren verkauft werden.


In den ganzen Prozess sind viel mehr Menschen involviert, als man denkt. Doch wer verdient daran? Die Plantagearbeiter und Kleinbauern, die die härteste Arbeit verrichten, verdienen wie bei der Kakaoernte etc. am wenigsten.

Im M&U-Praktikum hatte ich mit den Kinder das Thema „Schokolade“ und u. a. den Fair Trade behandelt.

Wie beim Genuss der Schokolade, des Kaffes, der Bananen und noch vielem mehr ist es wichtig, dass man beim Kauf dieser Konsumgüter auf den Fair Trade achtet. Fair gehandelte Produkte kosten etwas mehr, jedoch wird dadurch garantiert, dass auch Plantagearbeiter und Kleinbauern zu fairen Löhnen arbeiten.

Die Auseinandersetzung mit diesem Thema hat mich zur Erkenntnis gebracht, wie wichtig es ist, fair gehandelte Produkte zu kaufen.

1 Kommentar:

  1. Hallo Nina

    Ich finde es toll, dass du dich mit FairTrade auseinandergesetzt hast. Das ist auch für die Schülerinnen und Schüler ein wertvolles Thema.
    In meinem Beitrag habe ich ebenfalls über ein FairTrade-Produkt geschrieben. Auch beim Kaffee verdienen die Arbeiter, welche die körperlich anstrengendste Arbeit verrichten, am wenigsten. Darum machen Stiftungen wie Max Havelaar eine wirklich sinnvolle Arbeit.
    Auch froh bin ich, dass du die Mitarbeiter in den Geschäften, z. B. in der Migros, nicht vergessen hast. :)

    Julia Ellenberger, LG 06b

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