Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Laut dem Footprint-Rechner von WWF verbrauche ich 2.8 Erden. Der Durchschnitt in der Schweiz beträgt 2.9 Erden. Der Co2-Rechner hat ein Verbrauch von 9.4 T ergeben. Das ist für Westeuropa auch etwa der Durchschnitt. Gut, könnte man denken, ich liege im Durchschnitt. Ich hätte mich aber eher weit unter dem Durchschnitt eingeschätzt. Ich lege bei mir zu hause viel Wert auf Energiesparen und Recycling. Alu gehört in die Alusammlung, Glas in den Glascontainer und Grünabfälle in den Kompost. Auch pendle ich meistens mit dem Zug und brauche nur sehr selten das Auto. Wo produziere ich also viel Co2? Das muss wohl an meinem Reiseverhalten liegen. Ich fliege gerne und meistens relativ weit. Auch etwas, das vor allem bei meinem Footprint zum Ausdruck kommt, ist mein hygienisches Bewusstsein. Ich dusche oft und wie ich zugeben muss, meist ein bisschen zu lange. Darum beurteile ich die Resultate der beiden Tests als realistisch.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die beiden Befragungen ergeben ungefähr das selbe Resultat. In beiden habe ich ungefähr Durchschnittsresultate erzielt. Das Ergebnis des Co2-Rechners ist differenzierter und zeigt die Zusammensetzung des Verbrauchs auf. Das WWF-Ergebnis ist nicht detailliert aufgelistet, gibt jedoch mit den "Erden" einen guten, verständlichen Vergleichswert. Auch die Befragungen unterscheiden sich sehr. Der Co2-Rechner stellt sehr detaillierte Fragen, der Footprint-Rechner eher verständliche, leichter zu beantwortende. Ich denke auch ältere Kinder könnten den Footprint-Rechner schon verwenden. Der Co2-Rechner wäre zu komplex.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Laut dem Co2-Rechner könnte ich meine Öko-Bilanz verbessern, indem ich weniger fliege und Warmwasser aus Solarenergie beziehe. Der Footprint-Rechner rät mir, in eine kleinere Wohnung umzuziehen. Der einzige wirklich realisierbare Vorschlag ist, weniger oft lange Strecken zu fliegen. In einem Wohnhaus ist es nicht möglich, das Warmwasser von einer anderen Stelle zu beziehen. Und auch in eine kleinere Wohnung umzuziehen ist kurzfristing nicht wirklich realisierbar.
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Hallo Julia
AntwortenLöschenIch denke meine Bilanz wäre ziemlich haarsträubend heraus gekommen, würde ich zusätzlich zu meinem Auto auch noch den Flieger benutzen. Ein Auto verursacht logischerweise nicht so viel CO2 wie ein Flieger aber mit der Zeit kommt hier doch auch einiges zusammen.
Nun ja, ein Umzug steht ja eventuell bevor, je nach dem wo du deine Stelle antreten kannst. Zum Fliegen wirst du wahrscheinlich zu Beginn auch nicht mehr viel Zeit haben =( und so wird sich deine Öko-Bilanz ziemlich stark verbessern. Also warte doch am Besten ab, bis du deine Stelle hast und mach dir dann wieder Gedanken zu deiner Öko-Bilanz=).
Lg06Ef
Hallo Julia
AntwortenLöschenIch fliege praktisch nie und habe laut CO2 Rechner trotzdem einen viel höheren Wert wie du.
Würde ich mehr fliegen, hätte ich demnach einen noch viel höheren Wert. Das ist ziemlich erschreckend. Bei mir liegt es hauptsächlich an meiner Wohnsituation und meinem eher seltenen Konsum von Bio-Produkten.
Zum Footprint-Rechner: Du schreibst, dass auch Kinder diesen Rechner verwenden könnten. Der Footprint-Rechner ist zwar nicht so komplex, wie der CO2-Rechner, jedoch muss man da trotzdem viel über die eigene Wohnsituation etc. wissen. Ich denke für gewisse Fragen (z.B. Grösse der Wohnung) bräuchten die Kinder bestimmt elterliche Hilfe.