Was sind meine Resultate aus den beiden Befragungen und wie beurteile ich sie?
Meine Resultate sind besser als ich dies erwartet habe. Da ich jeden Tag mit dem Auto unterwegs bin dachte ich mir, dass meine Ergebnisse katastrophal sein werden. Jedoch liege ich im WWF-Test unter dem schweizerischen Durchschnitt und bin mit einem CO2-Ausstoss von 4.5t (resp. 7.5t inkl. Konsum-Pauschale) gar nicht mal so schlecht. Ich denke mir, dass ein solches Ergebnis daher zustande kommt, da ich trotz allem keinen verschwenderischen Lebensstil pflege. Trotz allem macht das Auto mit 64% den grössten Teil meines CO2- Ausstosses aus. Ich benutze es auch dementsprechend viel.
Wie unterscheiden sich die Resultate der beiden Befragungen, wie die Befragungen selbst?
Die Resultate unterscheiden sich sehr stark voneinander, da sie nicht das selbe messen und auch nicht auf denselben Grundlagen basieren. Der eine Test errechnet mithilfe von Erfahrungswerten den eigenen CO2-Ausstoss, wobei der andere auf unbekannten Grundlagen aufbaut um somit die Nachhaltigkeit der eigenen Gewohnheiten anzuzeigen. Dies macht der WWF-Test mithilfe von Planeten, das heisst er zeigt dem User an, wieviele Planeten wie die Erde notwendig wären, damit alle Menschen nachhaltig den eigenen Lebensstil führen könnten. Meiner Meinung nach sagt der WWF-Test weniger aus, als der CO2-Rechner und zwar aufgrund der Tatsache, dass die Antwortmöglichkeiten sehr beschränkt sind (dies gilt aber auch für den anderen Test), hinzu kommt, wie ich oben bereits erwähnt habe, dass der WWF-Test nicht entlang definierter Richtlinien wertet (und wenn er dies tut, so sind sie nicht angegeben). Der Test selbst erinnert daher eher an ein Spiel als an etwas anderes. Ich finde es allerdings toll, das man dem Planeten nach dem Test ein Geschenk machen kann. Dies animiert auch Kinder dazu, etwas zu unternehmen.
Wo liegen meine Verbesserungspotenziale? Was ist meine Einschätzung dazu?
Meine Verbesserungspotenziale liegen beim Verkehrsmittel. Jedoch ist es mir schwer möglich, diesen Umstand zu ändern. Dies ist aus mehreren Gründen nicht realisierbar, zum einen aus persönlichen Gründen welche ich hier nicht näher erläutern möchte, zum anderen aus wohntechnischen Gründen. Es läuft darauf hinaus, dass ich die ÖV und das Auto nutzen müsste, dies kann ich mir jedoch finanziell nicht leisten. Ich schätze dies als eine Art Dilemma ein. Man wüsste was zu tun wäre und doch ist man gehindert, etwas an den Umständen zu ändern.
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Gratuliere zu deinem vorbildlichen Ergebnis 4,5 Tonnen sind wirklich nicht schlecht. Einer der grössten Umweltsünder bei meinem Test war unser Haus (altes, Bauernhaus), deshalb musste ich einen ziemlich grossen CO2 -Ausstoss angeben. Ist deine Haus/Wohnung so gut isoliert? Ich denke auch, dass beide Websites gut in der Primarschule einsetzbar wären.
AntwortenLöschenUm deinen CO2 - Ausstoss zu reduzieren könntest du dir ja ein Elektroauto oder Hybrid-Fahrzeug anschaffen?
LG 06 Ad
Mir geht es ziemlich gleich wie Dir. Ich benutze auch jeden Tag das Auto und hatte trotzdem ein relativ gutes Ergebnis (4,6 Tonnen). Auch ist es für mich schwierig eine andere Lösung zu finden als das Auto zu benutzen, weil der ÖV für mich teurer wäre, als das Auto (trotz der teilweise hohen Benzinpreise). Und ich fahre mit einem wirklich sehr sparsamen Auto, so dass dies zur Zeit halt meine "beste" Lösung ist.
AntwortenLöschenIch fand die WWF Seite besonders gelungen. Mit den ansprechenden Bildchen und - wie ich finde - guten Fragen, würde ich sie ebenfalls in der Schule einsetzen.
sabrina hungerbühler, lg06Fg
Obwohl ich selten das Auto nehme und sonst eigentlich auch ökologisch sinnvoll zu leben versuche, war ich doch schockiert über mein Ergebnis! Aber das liegt halt vor allem am Fliegen. Das hat mein Ergebnis wohl in die Höhe getrieben.
AntwortenLöschenIch verstehe aber, dass du das Auto verwendest, um in die Schule zu kommen. Manchmal geht das halt nicht anders.
Julia Ellenberger, LG06b
Mir geht es auch ziemlich gleich wie dir. Obwohl ich auch jeden Tag (vielleicht sogar aus den gleichen Gründen) das Auto benutze sind meine Ergebnisse mit 4.4 Tonnen ziemlich gut raus gekommen. Für mich ist das Auto im Moment auch die einzige Lösung, da ich auch nur mit Auto und ÖV irgendwohin käme.
AntwortenLöschenIch finde die WWF Seite sehr animierend auch für Kinder. Diese Seite ist eine gute Möglichkeit die Nachhaltigkeit zu thematisieren. Franziska Stieger LG06Ga
Das Auto ist eine sehr angenehme Art der Fortbewegung. Ich habe momentan für drei Monate ein eigenes Auto zur Verfügung und ich habe bereits nach kurzer Zeit festgestellt, dass ich extrem faul wurde:o)!
AntwortenLöschenIm Praktikum war es sehr praktisch so flexibel zu sein und wir sind auch immer zu zweit gefahren (Fahrgemeinschaft). Jetzt wo das Semester jedoch wieder begonnen hat, nehme ich mir fest vor in meiner Freizeit wieder vermehrt da Velo hervorzunehmen und so der Umwelt etwas zuliebe zu tun.
Lea Haag LG 06Ef
Wie machst du das, Moritz? 4,5 t sind wirklich nicht schlecht. Ich habe inkl. Konsum-Pauschale 13,5 t CO2. Entweder habe ich irgendwas falsch ausgefüllt oder es liegt tatsächlich, wie bei Georg, an unserem Haus. Dort musste ich einen sehr hohen CO2-Ausstoss angeben. Mich würde auch interessieren, ob eure Wohnung so gut isoliert ist!?
AntwortenLöschenDass du das Auto für die Schule brauchst, verstehe ich. Gerade in einem solchen Fall finde ich es aber wichtig, dass man Fahrgemeinschaften bildet, sofern dies möglich ist.
Sandra Lee LG06Fg
Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.
AntwortenLöschenDein Resultat erstaunt mich echt. Auch ich brauche täglich das Auto, doch mein Wert liegt wie bei Sandra mit 13,2t viel höher als meiner. Entweder braucht mein Auto viel zu viel Energie und ich muss mir ein sparsameres besorgen oder es liegt an der Wohnung. Ich dachte eigentlich, dass ich tiefer liege, da ich immer alle Geräte ausschalte, nie das Wasser beim Zähneputzen laufen lasse und auch strikt aufs Recyceln achte. Aber das genügt wohl nicht...da muss ich noch viel ändern bis ich soweit bin wie du.
AntwortenLöschen4.5 Tonnen, Moritz, könntest du mir einmal dein Umweltgeheimnis verraten? Ich komme nämlich auf sage und schreibe 12.9 Tonnen und dies, obwohl ich eigentlich dachte, dass ich "einigermassen" umweltbewusst lebe. Ich trenne meinen Müll, schalte das Licht aus, wenn ich einen Raum verlasse und fahre täglich unglaubliche 3,5 Stunden Zug und Bus. Jedoch wohne ich noch zu Hause bei meinen Eltern und viele Umweltfragen konnte ich nur mit den Entscheiden meiner Eltern beantworten. Also, ich denke, meine Eltern sind schuld, sobald ich eine eigene Wohnung habe, wird sich meine Öko-Bilanz schlagartig verbessern!;)
AntwortenLöschenApropos Fahrgemeinschaft: Jetzt hast du noch einen Grund mehr, uns ab und zu mit deinem Subaru mitzunehmen. Wir bilden eine Fahrgemeinschaft und du trägst zusätzlich noch etwas zur Umweltverbesserung bei!;)
Hoi Moritz
AntwortenLöschenIch habe deinen Beitrag mit Interesse gelesen, leider ist daraus nicht ersichtlich, wie viele Erden man brauchen würde, wenn alle nach deinem Lebensstil leben würden.
Bei mir ist dies noch interessant, ich fahre ja kein Auto, unser Haus ist relativ gut isoliert und ich achte auch beim Konsum auf Nachhaltigkeit. Trotzdem bräuchte mein Lebensstil als Durchschnittslebensstil 1.4 Erden...
Die Problematik mit Auto-und-Zug verstehe ich. In Degersheim werden am Bahnhof nun Parkgebühren verlangt. Ich bin skeptisch dazu, da dies dazu verleitet, nicht mehr mit dem Zug zu gehen.
LG Pascal